Blackout-Prävention trägt zur Verbesserung der Netzsicherheit bei. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall greifen anderen EVU hierbei unter die Arme und bieten die Satellitenankopplung der Netze und Anlagen ihrer Mandanten an die Verbundleitwarte Schwäbisch Hall an. So kann bei einem regionalen Blackout das ausgefallene Netz schnell wieder hochgefahren werden.
Mit den Elektrizitätsnetzen Allgäu, den Stadtwerken Lindau (B) sowie den Elektrizitätsgenossenschaften Schlachters und Röthenbach haben sich vier weitere Stadtwerke für VOLTARIS entschieden. Der Energiedienstleister vergrößert damit seine Anwendergemeinschaft Messsystem auf rund 40 Mitglieder und weitet das Dienstleistungsgeschäft nach Bayern aus.
Checklisten machen das Leben leichter. Das gleichnamige Tool der Organisationsmanagement-Software ORGA-MAN verbessert die Performance der Prozessdokumentation bei EVU. Es versetzt Anwender zum Beispiel in der Lage, auf Basis digitaler Prozessbeschreibungen einfach und schnell per Knopfdruck Check- und Aufgabenlisten zu generieren.
co.met, Spezialist für digitales Ablesemanagement profitiert vom Corona-Einfluss auf die Jahresverbrauchsablesung bei vielen Stadtwerken und Versorgern. Wuchs der Kundenstamm in der Vergangenheit jährlich um durchschnittlich 15 %, so registrierte man 2020 gegenüber 2019 eine fast doppelt so hohe Neukundenzahl. Mehr als 500 Ablesekampagnen wurden gemeistert.
Die ISOflanges GmbH in Winsen (Aller) hat die DVGW-Baumusterprüfung für ihre Isolierflansche in der High Performance-Ausführung „HP2“ gemeistert – Premiere im Markt. Für Anwender wie Energieversorger, Stadtwerke, Wasserversorger, Firmen der Erdgas- und Erdölbranche sowie Industrieunternehmen die Gewähr, dass sie Produkte höchster Qualität erhalten.
Die BALANCE Erneuerbare Energien GmbH, Biogas-Tochter der VNG, bleibt weiter auf Expansionskurs: Das Unternehmen nahm seine 36. Biogasanlage in Betrieb. Durch Zukäufe und Übernahmen wurde die Anzahl eigener Standorte seit 2018 mehr als verfünffacht. Das Unternehmen gehört inzwischen zu den führenden Biogasanlagenbetreibern Deutschlands.
Für ihren weiteren Digitalisierungsprozess setzen die Stadtwerke Pforzheim auf die ITC AG. Die bisherige Abrechnungssoftware wird durch das Produkt lima von der rhenag ersetzt und darauf basierend ein neues Kundenportal eingeführt. Für die Ausgestaltung des Portals und die Anbindung an die Abrechnungssoftware ist die ITC AG verantwortlich.
Kleinwindanlagen spielen in der Energiewende hierzulande bislang eine marginale Rolle. Ein technisches Konzept wie jenes der Windtulpe von Flower Turbines könnte dies ändern. Die Anlagen sind ab einen Höhe von 1 m verfügbar, arbeiten nahezu geräuschlos und erzeugen ab einer Windgeschwindigkeit von 1,2 m/s Strom – unabhängig von der Windrichtung. Eine Technologie mit großem Potenzial.
Atos und OVHcloud schließen eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer europäischen Cloud-Lösung. Im Rahmen der Allianz entwickeln beide Unternehmen eine gänzlich europäische, marktführende Multi-Cloud. Kunden erhalten Zugang zum gemeinsamen Netzwerk von über 130 Rechenzentren, mit dem diese dedizierte, private Umgebungen hosten können.
Am 31. Dezember 2020 ist die EEG-Förderung für die ersten Photovoltaikanlagen ausgelaufen. Ein profitabler Weiterbetrieb ist jedoch auch danach möglich. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau weist auf mehrere Modelle für Ü20-Anlagen hin, die betroffene Anlagenbetreiber prüfen sollten.
Die Voltaris GmbH berichtet über aktuelle Herausforderungen beim Rollout intelligenter Messsysteme innerhalb der Anwendergemeinschaft. Die Qualität der Messdaten sei gut bis sehr gut. Die größte Herausforderung liege nach wie vor in der Mobilfunkanbindung: Vier von fünf Störungen ließen sich auf schlechten Empfang zurückführen.
Was die Strombranche kann, geht auch bei der Wärme, nämlich dezentralisierte Erzeugung und digitalisiertes Bereitstellen von Energie? „Im Wärmesektor ist das noch nicht so verbreitet“, sagt Dr. Jürgen Roes vom Lehrstuhl Energietechnik (LET) der Universität Duisburg-Essen. Der LET befragte im Rahmen der Studie 46 Fernwärmeversorger aus 13 Bundesländern.