Die Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, die Regionalwerk Bodensee GmbH & Co. KG, die Stadtwerke Bad Saulgau und die Stadtwerke Mengen erneuern ihr Netzinformationssystem. Das gemeinsame Tochterunternehmen NetzWerkStadt GmbH & CO. KG führt bei den vier in der Region Bodensee-Oberschwaben ansässigen Versorgern das Netzinformationssystem GEONIS ein.
Drei Notstromaggregate von MTU mit jeweils 1,6 MW Erzeugungsleistung sichern im modernsten Rechenzentrum Australiens, betrieben von NEXTDC in Brisbane, die Stromversorgung ab. Die Synchronisation und vollständige Lastübernahme muss bei Stromausfall in weniger als zwölf Sekunden erreicht werden – acht Sekunden benötigen sie tatsächlich.
bp und Ørsted arbeiten in einem gemeinsamen Projekt an der Herstellung von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab. In einer ersten Phase planen die beiden Unternehmen den Bau eines 50-MW-Elektrolyseurs in der bp Raffinerie in Lingen im Nordwesten Deutschlands. Hierfür soll erneuerbarer Strom von Offshore-Windparks in der Nordsee von Ørsted genutzt werden.
KALORIMETA (Kalo), Full‑Service‑Dienstleister für die Wohnungswirtschaft, wird ab 2021 den kompletten Wohnungsbestand der GWG-Gruppe mit Smart Meter Gateways ausstatten. Weiterhin übernimmt Kalo den wettbewerblichen Messstellenbetrieb bis Ende 2021 in sämtlichen rund 1.000 GWG‑Gebäuden. Für 5.500 Nutzeinheiten übernimmt Kalo zudem das Submetering.
Im Sommer 2020 hat die Netze BW GmbH mit Sharper Shape Inc. ein Projekt gestartet mit dem Ziel, einen neuen Ansatz für die Anlageninspektion im gesamten Hochspannungsnetz Baden-Württembergs zu entwickeln – auf Basis von Daten, die durch Drohnen eingesammelt werden, und KI-basierten Analysetools. Das Ergebnis sind verkürzte Prozesse und genauere Anlagenzustandsinformationen.
Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Doch wo soll der Wasserstoff herkommen, aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine Studie von LEE NRW, BEE, Wuppertal Institut und DIW Econ kommt zu dem Ergebnis: Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft!
Als erster Hersteller hat PPC eine Rezertifizierung für seine Smart Meter Gateways vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten. Zeitgleich wurde die Revision der Baumusterprüfbescheinigung bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt abgeschlossen. Die neuen Tarifanwendungsfälle 9, 10 und 14 vergrößern den Nutzen für Netzbetrieb und Endkunden.
Die Smart City Werkstatt 2020 findet am 10. und 11. November als virtuelle Live-Konferenz mit Fachausstellung statt. Dabei dreht sich alles um IoT, Smart Energy und Smart Mobility. Die Smart City Werkstatt adressiert einmal mehr aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für Städte, Kommunen und EVU – Orientierungshilfe in einem sich stürmisch entwickelnden Markt.
Ein neues Mieterstromprojekt hat Greenpeace Energy in Hamburg in Betrieb genommen. In einem Altbau im Stadtteil Eimsbüttel können Mieterinnen und Mieter nun direkt sauberen Sonnenstrom vom Hausdach beziehen. Möglich macht das eine eigens errichtete Solaranlage. Der etwa 100 Jahre alte Dachstuhl musste verstärkt werden, damit er PV-Anlage und Zubehör sicher tragen kann.
Am 1. November 2020 tritt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft. Das GEG führt die bisherigen Regelungen aus dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG), der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen. Eine von der HEA-Fachgemeinschaft gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) erarbeitete Anwendungshilfe veranschaulicht die neuen Regelungen anhand von Praxis- und Berechnungsbeispielen.
Im Stromnetz der Zukunft müssen große Mengen elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen in dicht bebaute städtische Lastzentren geleitet werden. Mit Supraleitern kann Strom ohne Widerstand und Verlust transportiert werden. In München soll nun das längste Supraleiter-Kabel der Welt realisiert werden. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist am Projekt beteiligt.