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Gaspreise außer Rand und Band! Energieauktionsportal SCABU rät: „Gas jetzt möglichst langfristig einkaufen!“

Gaspreise
2022 werden alle Gasverbraucher in den sauren Apfel steigender Preise beißen müssen. Aber für die Folgejahre sind die aktuell aufgerufenen Gaspreise günstiger. (Bild: BrianAJackson / iStock)

Gaspreise gehen durch die Decke: Was Immobilienverwalter und Gewerbetreibende jetzt tun sollten

Ein kalter Winter 2020/21, nur zu 64 % gefüllte Gasspeicher, Poker um Nord Stream 2 mit Verknappung russischer Lieferungen, verstärkter Energiehunger asiatischer Staaten – die Gründe für den rasanten Preisanstieg bei Erdgas sind vielfältig. Seit Anfang des Jahres haben sich die Gaspreise auf den Spotmärkten sogar mehr als verdoppelt. Auf günstigere Gaspreise warten sollten Gewerbebetriebe und Wohnungsverwalter allerdings nicht, rät Simone Stark, Inhaberin des unabhängigen Energieauktionsportals SCABU.de. „Die Preise werden noch weiter steigen. Mit Blick auf die aktuell zu beobachtende Preispolitik der Gasversorger – ab 2023 sinken die angebotenen Tarife kontinuierlich – empfehlen wir, schon heute für die Folgejahre 2023 und 2024 Bezugsverträge abzuschließen. Auf unserer provisionsfreien Plattform sichern sich Gewerbebetriebe, Wohnungsverwalter und Energiemakler bestmögliche Konditionen.“

Sonderkündigungsrecht nutzen

2022 werden alle Gasverbraucher in den sauren Apfel steigender Preise beißen müssen. Dies sollte aber nicht den Blick auf die Folgejahre verstellen, meint Simone Stark. „Wer abwartet und später einkauft, wird nicht die Preise erzielen, die heute für 2023 bis 2025 ausgeschrieben werden.“ Vor diesem Hintergrund sollten auch alle Unternehmen, die in laufenden Lieferverträgen stecken und von ihrem Gasversorger eine Mitteilung über eine Preisanpassung für 2022 erhalten, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. So eröffnete sich auch diesen Unternehmen die Chance, sich schon heute mit günstigerer Energie für 2023 und 2024, ggf. sogar für 2025 einzudecken.

Strom- und Gaslieferanten willkommen

Das Interesse an Strom- und Gaslieferungen zu wettbewerbsfähigen Preisen wachse, registriert SCABU-Geschäftsführer Andreas Stark mit Blick auf das kontinuierlich lebhafter werdende Auktionsgeschehen auf der Plattform. Vor diesem Hintergrund seien im Sinne des Marktplatzgedankens und der Liquidität auch neue Strom- und Gasanbieter als Akteure willkommen. „Der Vorteil für Energieversorger durch SCABU liegt unter anderem darin, dass sie einen Zugang zu gebündelter Nachfrage durch Wohnungsverwalter erhalten. Diese Zielgruppe ignorieren die EVU sonst meist, weil das Geschäft zu kleinteilig und mit hohem administrativem Aufwand verbunden ist. Außerdem ist die Nutzung unseres Auktionsportals für alle Teilnehmer kostenlos.“

Über SCABU
SCABU ist ein Online-Portal für den Energieeinkauf. Immobilienverwaltungen, Gewerbetreibende und Energiemakler erhalten auf Basis von Ausschreibungen individuelle Angebote dort registrierter Versorger zum Vergleich. Den Versorgern wiederum bietet die Plattform eine komfortable, digitale Ausschreibungsplattform, über die sie Energie verkaufen können. Die Verbrauchsmengen der einzelnen Zähler müssen im Bereich Gas zwischen 100.000 und 1,5 Mio. kWh und für Strom zwischen 10.000 und 100.000 kWh liegen und nach dem Standard-Last-Profil prognostiziert werden. Entscheidend ist dabei die kWh-Gesamtmenge pro Ausschreibung, unabhängig von der Anzahl der Zähler (Bündel). Seit Juni 2021 können der Plattformnutzer auch RLM-Zähler mit angehängtem Lastgang ausschreiben. SCABU ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Energiemakler und Energieberater (BDEB) e.V. sowie im BVI – Bundesfachverband für Immobilienverwalter e.V.
www.scabu.de

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