Home > Company News > Kameragestützte Zählerstandserfassung: co.met optimiert Selbst- und Sichtablesung durch neue Scan-Funktion

Kameragestützte Zählerstandserfassung: co.met optimiert Selbst- und Sichtablesung durch neue Scan-Funktion

kamerabasierte Zählerstandserfassung
Link öffnen, Zähler fotografieren, Daten senden – so einfach geht die Kundenselbstablesung mit der kameragestützten Zählerstandserfassung von Anyline, die co.met in co.read und co.mobile integriert hat. (Bild:co.met / Dirckx)

Zählerstandserfassung auf neuem Niveau

Ohne eine spezielle App auf Smartphone oder Tablet herunterladen zu müssen, können Endkunden ihre Zählerstände gleichzeitig scannen, fotografieren und zum Messdienstleister übertragen. Möglich macht dies die „mobile Zählerablesung“ von Anyline. Die co.met GmbH hat die Software in ihre Lösungen zur Messwertebeschaffung integriert. Der neue Prozess kann somit bei der Selbst- und Sichtablesung oder beim Zählerwechsel eingesetzt werden. Stadtwerke und Versorger sind von der neuen Art der Ablesung via mobilem Endgerät begeistert. Die ersten Erfahrungen mit der neuen Funktion könnten besser nicht sein.

Die Digitalisierung ist auch im Messwesen nicht aufzuhalten. Der nun startende Rollout intelligenter Messsysteme ist dafür ein klares Signal. Doch verpflichtend fernauslesbar werden nur rund 10 % aller Stromzähler, nämlich jene in Betrieben und Haushalten, die jährlich mehr als 6.000 kWh verbrauchen. Alle übrigen Verbraucher bekommen zwar auch einen digitalen Zähler, genannt moderne Messeinrichtung, aber die muss weiterhin vor Ort ausgelesen werden. Gleiches gilt für das Gros der Gas-, Wasser- und Wärmezähler. In der überwiegenden Zahl der Fälle schicken die Versorgungsunternehmen entweder eigene oder beauftragte Zählerableser los. Was aber immer beliebter wird: Sie bitten Ihre Kunden zur Selbstablesung.

Rücklaufprozesse der Zählerstandsmeldungen digitalisieren

Die co.met GmbH unterstützt über 500 Versorgungsunternehmen aller Sparten in ganz Deutschland unter anderem bei der Kundenselbstablesung. Dabei kommt die selbst entwickelte Ablesemanagement-Lösung co.read zum Einsatz. Um Anwenderkomfort, Zuverlässigkeit, Rücklaufquoten und Prozesseffizienz zu steigern, ist der Messdienstleister aus Saarbrücken bestrebt, die Prozesse auch bei den Endkunden zu digitalisieren und ständig zu verbessern. Dies gelingt beispielsweise dadurch, dass Ablesekarten nicht mehr manuell ausgefüllt und per Post zurückgesendet werden müssen, sondern die Zählerwerte per Smartphone erfasst und direkt ins Backendsystem gesendet werden.

Diesem Ziel dient auch die im Juni 2019 geschlossene Partnerschaft mit der Anyline GmbH aus Wien. Die co.met GmbH hat die Funktion „kameragestützte Zählerstandserfassung“ von Anyline in co.read und in ihr Workforce-Management co.mobile integriert. Mittlerweile nutzten mehrere Versorgungsunternehmen die bildbasierte Zählerstanderfassung von Anyline – mit großem Erfolg. Wir haben Thomas Hemmer, Geschäftsführer der co.met GmbH, nach den Details gefragt.

„Es lohnt sich, dieses Tool anzuwenden“

Zählerstandserfassung

Thomas Hemmer, Geschäftsführer der co.met GmbH: „Unsere Anwender und wir selbst sind von dem Produkt absolut begeistert.“

?: Herr Hemmer, wie funktioniert die neue Zählerstandserfassung von Anyline?

!: Der Endkunde muss mit seinem mobilen Endgerät nur einen von uns bereitgestellten Link öffnen, um die Scan-Funktion zur Ablesung nutzen zu können. Dabei öffnet sich im Webbrowser automatisch die Anwendung in unserem System, mit der er seinen Zählerstand gleichzeitig scannen, fotografieren und die dabei registrierten Zählwerte übermitteln kann.

?: Das heißt, er braucht keine separate App?

!: Genau. Wir nutzen eine integrierte Software-Lösung, d.h., der Endkunde bleibt in unserem Portal und muss nicht extra eine App downloaden, um seinen Zählerstand eintippen oder fotografieren zu können. Das macht es für ihn natürlich viel einfacher und komfortabler. Außerdem hat dieses Verfahren eine niedrigere Hemmschwelle: Nicht jeder Endkunde ist bereit, sich eine App auf sein Smartphone zu laden, die normalerweise nur einmal im Jahr benutzt wird.

„Der gesamte Prozess wird wesentlich beschleunigt“

?: Welche Vorteile hat co.met bzw. Ihr Stadtwerkekunde vom Einsatz dieser Technologie für die Zählerstandserfassung?

!: Da ist zunächst einmal die einfache Handhabung für unsere Kunden zu nennen. Durch das Scannen des Zählerstandes werden ferner Lese-, Tipp-, und Übertragungsfehler vermieden. Außerdem verfügt sowohl der Versorger als auch der Verbraucher über Beweisbilder für spätere Kontrollen. Wenn plausibilisiert werden muss, kann dies anhand der gemachten Bilder auf einfache Weise geschehen. Der Versorger muss sich deswegen nicht extra mit dem Kunden in Verbindung setzen. Der gesamte Prozess wird wesentlich beschleunigt, und es gelangen weniger Inkonsistenzen in Abrechnungen und Statistiken.

?: Was leistet die neue Funktion in Ihrer Workforce-Management-Lösung co.mobile?

!: Montage-und Ablesepersonal, das co.mobile nutzt, profitiert von ganz ähnlichen Vorteilen. Bei Ein- und Ausbau von Zählern kann die aktuelle Anzeige mit Hilfe der Ablesesoftware in nur einem Arbeitsschritt gescannt und bildlich dokumentiert werden. Relevante Kontextinformationen, wie zum Beispiel Zählernummer, GPS-Koordinaten und Zeitstempel, können gleich mit erfasst und ins Backend-System übertragen werden. Die Ablesesoftware ist in co.mobile integriert, sodass die Benutzer sich weiterhin in ihrer bekannten und gewohnten digitalen Arbeitsumgebung bewegen.

?: Können beliebige Verbrauchszähler mit der Ablesesoftware gescannt werden?

!: Ja, Anyline unterstützt analoge und digitale Zähler. Da die Software durch ihren Einsatz in der Praxis immer mehr Verbreitung findet, wird die Liste der Zählertypen ständig erweitert. Im Moment deckt Anyline 97 % der gängigen Zählertypen in Europa ab.

„Die Bedienung ist maximal einfach“

?: Sie arbeiten nun ein dreiviertel Jahr mit der mobilen Zählerablesung von Anyline. Welche Erfahrungen haben Ihre Kunden und Sie gemacht?

!: Unsere Anwender – dazu zählen neben unserer Schwestergesellschaft Stadtwerke Saarbrücken einige große Versorger – und wir selbst sind von dem Produkt absolut begeistert. Die Bedienung ist für den Endkunden maximal einfach. Das Tool lässt sich nahtlos in co.read und co.mobile einbinden und erleichtert den Anwendern unserer Lösungen die Arbeit. Die Akzeptanz bei unseren Kunden und deren Endkunden ist hervorragend, und die Qualität der auf diesem Wege ermittelten Verbrauchsdaten äußerst valide. Auf Basis dieser Erfahrungen können wir schon heute sagen: Es lohnt sich, dieses Tool anzuwenden. Davon möchten wir nun alle unsere Kunden überzeugen.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistung co.read Ablesemanagement!

 

co.met – Partner der Stadtwerke

Informationen zum Unternehmen finden Sie in der Company-Box.

Company-Box
Das könnte Sie auch interessieren
Marktkommunikation
Marktkommunikation: AVU stellt erfolgreich auf EDItion S von ArcMind Technologies um
Designetz
Designetz Saarland zieht positive Projektbilanz: VOLTARIS erprobt netzdienlichen Einsatz intelligenter Messsysteme im Smart Grid
Gigabitnetze
Gigabitnetze: Flächendeckender Ausbau bietet Chancen für kommunale Versorger
„Smarte Netze bieten immense Optimierungschancen“

Kommentar schreiben