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tktVivax kritisiert Stopp der Graue-Flecken-Förderung als „absolut unüberlegte Entscheidung“

Stopp der Graue-Flecken-Förderung

Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group, zum Stopp der Graue-Flecken-Förderung: „Es steht zu befürchten, dass deswegen viele Projekte ausgebremst werden.“ (Bild: tktVivax)

Stopp der Graue-Flecken-Förderung: Konzept für bedarfsorientierte Förderung würde für effizientere Mittelverwendung sorgen

Ohne Ankündigung hat die Bundesregierung heute das Graue-Flecken-Förderprogramm rückwirkend zum 17. Oktober 2022 eingestellt. Begründung: Die Fördermittel seien für das Jahr 2022 erschöpft. „Mit dieser Entscheidung führt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr seine Gigabit-Strategie ad absurdum. Zumal keine Aussagen darüber getroffen wurden, welche konkreten Auswirkungen diese Entscheidung hat“, stellt Dirk Fieml, CEO des Breitbandspezialisten tktVivax Group fest. „Wir gehen bisher davon aus, dass bereits gestellte Förderanträge weiterhin Gültigkeit haben und auch laufende Verfahren davon nicht betroffen sind. Inwieweit genehmigte 3.3-Förderbescheide, bereits durchgeführte MEVs, etc. Auswirkung darauf haben und ob hier dennoch 3.1- oder 3.2-Anträge gestellt werden können oder nicht, ist leider unklar. Für uns alle ist der Stopp der Graue-Flecken-Förderung des Ministeriums weitreichend und hat Auswirkung auf die ganze Branche“, so Fieml weiter.

„Kunden durch absolut unüberlegte Entscheidung zutiefst verunsichert“

tktVivax ist als Umsetzungspartner in zahlreichen Glasfaserprojekten in ganz Deutschland aktiv und unterstützt Kommunen und Gebietskörperschaften ebenso wie Stadtwerke beim Ausbau der Glasfasernetze. Zudem hat das Unternehmen mit dem Arbeitskreis Glasfaser Deutschland (AK GAD) eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und den Know-how-Transfer ins Leben gerufen, um die operative Umsetzung solcher Projekte zu erleichtern. „Sowohl unsere Kunden als auch die Mitglieder des AK-GAD sind durch diese absolut unüberlegte Entscheidung zutiefst verunsichert. Es steht zu befürchten, dass deswegen viele Projekte ausgebremst werden. Zumal gerade die Stadtwerke momentan wegen der Energiekrise ohnehin vielerorts den Glasfaserausbau aus Kostengründen auf den Prüfstand stellen“, berichtet Dirk Fieml.

Bedarfsorientierte Förderung hätte effizientereren Mitteleinsatz ermöglicht

tktVivax hatte schon im Juni dieses Jahres ein Konzept für die Umstellung der Förderung auf ein bedarfsorientiertes Modell vorgelegt. Damit könnten durch eine deutlich gezieltere Förderung die zur Verfügung stehenden Mittel effizienter eingesetzt und auf deutlich mehr Projekte verteilt werden. Über eine intelligente Kopplung mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau würden die Verfahren zudem verkürzt und der Ausbau beschleunigt. „Wir stellen unser Konzept dem BMVD gerne vor, denn auf dieser Basis hätten die vorgesehenen Fördermittel für dieses Jahr sicher ausgereicht“, so Fieml.

Mehr Informationen: https://www.tkt-vivax.de//kachelinhalt/tktvivax-bedarfsorientiert-fordern-statt-potenziale-analysieren

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