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EnBW-Tochter SENEC GmbH treibt mit Hochdruck die Energiewende voran und wächst rasant

EnBW-Tochter SENEC

Aurélie Alemany ist seit Oktober 2020 CEO der EnBW-Tochter SENEC. „Die Nachfrage nach Wallboxen steigt durch den Boom der Elektroautos derzeit sprunghaft an.“ (Bild: SENEC)

EnBW-Tochter steigert Umsatz seit der Übernahme im Jahr 2018 um 800 %

Die in Leipzig-Eutritzsch ansässige, rasant wachsende SENEC GmbH treibt die Energiewende seit 2009 mit ganzheitlichen Lösungen für größtmögliche Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit leidenschaftlich voran. Kernprodukt für Privatkund*innen ist der Lithium-Ionen-Batteriespeicher SENEC.Home, der bislang 65.000-mal installiert wurde. Im ersten Halbjahr 2021 hat die EnBW-Tochter doppelt so viele Systeme ausgeliefert, wie in den eineinhalb Jahren zuvor. Der Halbjahres-Umsatz lag bei mehr als 100 Mio. Euro. Zwischen 2018 und 2021 erreicht das Cleantech-Unternehmen ein Umsatzwachstum von mehr als 800 %.

Das im Markt einzigartige 360°-Komplettangebot mit Heimspeicher, Photovoltaikanlage, Wallbox und unterschiedlichen Strom-Cloud-Tarifen wird im Angesicht der starken Trends zu Klimaneutralität, Elektromobilität und Energieautarkie immer beliebter und entscheidender. SENEC.Home ist in mehreren Versionen sowohl als Lösung für die Nachrüstung von Photovoltaikanlagen als auch für Neuanlagen erhältlich. Das intelligente Ökosystem wird kontinuierlich verbessert und dient zur Versorgung des gesamten Haushalts mit Strom und Wärme.

Die Kundenberatung und Installation übernehmen mehr als 1.000 SENEC-Fachpartner aus dem gesamten Bundesgebiet. Dort ist SENEC in Leipzig und Köln vertreten. Die Produktion der Heimspeicher erfolgt zusammen mit Partner-Unternehmen in Europa. Im Ausland betreibt SENEC Standorte in Bari und Mailand (Italien) sowie Perth und Sydney (Australien). Auch in diesen beiden Auslandsmärkten wächst das Geschäft mit Heimspeichern schnell. SENEC-Kund*innen erzeugen pro Woche bis zu 20 Mio. Kilowattstunden für die Stromversorgung von 600.000 Personen aus Solarenergie. Wöchentlich speichern sie 3 Mio. Kilowattstunden elektrische Energie in ihren Heimspeichern. Damit tragen die Systeme entscheidend zur SENEC-Mission bei, die Welt CO2-freier zu machen. Konkret sparen die Endkund*innen heute 10.000 Tonnen Kohlendioxid pro Woche ein – gleichbedeutend mit der Kohlenstoff-Speicherfähigkeit von 740 Mio. Bäumen.

Herausforderungen durch die Flutkatastrophe

Die Kohlendioxid-Einsparungen durch die Elektrifizierung helfen langfristig dabei, das Ziel Klimaneutralität zu erreichen. Kurz- und mittelfristig werden Wetterereignisse wie die verheerende Hochwasser- und Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pflanz bedacht werden müssen. Auch Endkund*innen mit SENEC-Heimspeicher in den jeweiligen Regionen waren davon betroffen, mussten teilweise schwere Schäden an ihren Häusern hinnehmen.

„Wir haben intern sofort einen Krisenstab gebildet, und alle potenziell Betroffenen sowie Fachpartner immer wieder kontaktiert und informiert”, so Geschäftsführer Thomas Augat. Alle Kund*innen im Hochwassergebiet, deren Geräte zum Zeitpunkt der Katastrophe im Fernmonitoring eine Fehlermeldung zeigten, wurden informiert. „Generell hat die Branche hier sehr schnell und kompetent gehandelt – wir haben den Bundesverband Energiespeicher beispielsweise bei der Erstellung der Sicherheitshinweise für Speicher im Hochwassergebiet unterstützt.”

Die Kernherausforderung liegt darin, die vom Wasser zerstörten Geräte sicher aus den Häusern zu bekommen. „Stand heute ist uns diese Herausforderung schon mit zwei Dritteln der Fälle gelungen – bis September werden wir allen unseren Kunden geholfen haben”, so Augat weiter. In Leipzig wurde für betroffene Kunden eine Hotline eingerichtet, von dort organisiert die EnBW-Tochter auch die Entsorgung defekter Batterie-module.

100-prozentige EnBW-Tochter

SENEC gehört seit 2018 vollständig zum Energiekonzern EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Das Karlsruher Unternehmen ist mit rund 24.000 Mitarbeiter*innen eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa und versorgt rund 5,5 Mio. Kund*innen mit Strom, Gas und Wasser sowie mit Energielösungen und energiewirtschaftlichen Dienstleistungen.

EnBW betreibt das in Deutschland, Österreich und der Schweiz größte Schnellladenetz für Elektroautos. Verteilt auf Europa gibt es mittlerweile mehr als 190.000 Ladesäulen. Daraus ergeben sich für SENEC-Kund*innen besondere Synergien mit dem Angebot SENEC.Cloud to go. So können PV-Anlagenbesitzer*innen überschüssigen, selbst produzierten Solarstrom in die Cloud einspeisen, und beispielsweise über die SENEC-App zum Laden an den Stationen des Hypernetzes wieder abrufen.

„Die Nachfrage nach Wallboxen steigt bei uns durch den Boom der Elektroautos derzeit sprunghaft an. Wir haben daher alle Hände voll zu tun, die Lieferfähigkeit sicherzustellen“, sagt Aurélie Alemany, Geschäftsführerin und CEO bei SENEC.

Starke Wachstums- und Verkaufszahlen trotz Corona

Seit der Eingliederung in den EnBW-Konzern im Jahr 2018 wächst SENEC mit mehr als 100 % im Jahresvergleich. Zwischen 2018 und 2021 verachtfacht sich der Umsatz trotz Corona-Beschränkungen auf (voraussichtlich) 250 Mio. Euro in diesem Jahr.

Auch im ersten Halbjahr 2021 setzte sich dieses rasante Wachstum mit mehr als 100 % unvermindert fort. Dabei profitiert SENEC von einem insgesamt stark wachsenden Markt für Heimspeicher in Deutschland, aber auch etwa in Italien oder Australien. Das Hyper-Wachstum macht große Anstrengungen notwendig, um in allen Bereichen Schritt halten zu können. Durch Corona sind beispielsweise die Lieferketten unter Druck geraten, Ereignisse wie die Schiffsblockade des Suez-Kanals oder die weltweite Knappheit elektrischer Komponenten haben SENEC zu Veränderungen veranlasst: Der starke Ausbau der Produktion geht einher mit einer deutlichen Erweiterung der Lagerbestände. Außerdem folgte die Auswahl von Lieferanten gezielter und wird stärker diversifiziert.

Bis zu 20 neue Mitarbeiter:innen pro Monat

Mit den allgegenwärtigen Trends zu Elektromobilität und Erneuerbaren Energien wächst auch die Attraktivität von SENEC als Arbeitgeber für heute schon knapp 400 Mitarbeiter:innen. „Mit Corona hat sich unsere Arbeitswelt und Kultur sehr stark gewandelt – Home-Office ist in allen Bereichen, in denen es möglich ist, zwischendurch zum neuen Normal geworden“, sagt CEO Aurélie Alemany. „Mittlerweile bieten wir eine attraktive, hybride Arbeitswelt, in der einerseits im Unternehmen flexible, projektspezifische Arbeitsplätze aufgebaut wurden, andererseits Mitarbeiter aber flexibler entscheiden können, ob sie von Zuhause oder im Büro arbeiten.“

Diese neue hybride Arbeitswelt ermöglicht SENEC den Personalaufbau für starkes Wachstum. Der geographische Radius, aus dem die neuen Mitarbeiter:innen – bis zu 20 pro Monat – kommen, hat sich deutlich verbreitert. Alemany: „Wir vertrauen unseren Mitarbeitern, die im Home-Office arbeiten. Im Gegenzug vertrauen sie uns als Unternehmen, dass wir beispielsweise mobile Technik zur Verfügung stellen, und Raum schaffen für Meetings und Treffen in der Firma.“

Mit der Übernahme durch die EnBW Energie Baden-Württemberg AG im Jahr 2018 entstand das 360°-Komplettpaket als umfassende Lösung für Privatkunden rund um ihre Energieversorgung. Seit der Gründung war das Cleantech-Unternehmen stets stark vertriebsorientiert – über die Jahre wurde das heutige Fachpartner-Netzwerk aufgebaut, das aus rund 1.000 Partnerbetrieben besteht. Heute bilden die 2020 hinzugestoßene Aurélie Alemany und Thomas Augat das Geschäftsführer-Duo, das von einer breiten Geschäftsleitung unterstützt wird.

SENEC-Geschäftsführerin Aurélie Alemany (CEO)

Aurélie Alemany (46) ist seit Oktober 2020 CEO der ENBW-Tochter. Die Bretonin hat Verfahrenstechnik studiert und sammelte erste Führungserfahrung in der chemischen Industrie. Seit 2011 ist sie in der Energiebranche tätig. Vor ihrem Engagement bei SENEC wirkte sie fünf Jahren bei der Yello Strom GmbH in Köln, zuletzt als Geschäftsführerin. In dieser Zeit trieb sie unter anderem die Einführung der agilen Zusammenarbeit sowie Digitalisierung und Automatisierung von Vertriebsprozessen voran. Als Geschäftsführerin verantwortete sie den Aufbau der E-Mobilitätsservices und des Solargeschäfts. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Verzahnung der Vertriebsmarken EnBW, Yello und SENEC. Bei SENEC teilt sie sich die Aufgaben mit dem Geschäftsführer und CFO Thomas Augat und den weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung. Als CEO ist sie Sprecherin der Geschäftsführung bei der EnBW-Tochter.

SENEC Geschäftsführer Thomas Augat (CFO)

Thomas Augat (49) ist seit April 2018 Geschäftsführer und CFO bei SENEC, seit August 2019 in Vollzeit. Zuvor war er seit 2005 in unterschiedlichen kaufmännischen und kommerziellen Führungspositionen und Organfunktionen mit den Schwer-punkten Erzeugung und Vertrieb im EnBW-Konzern tätig. Unter anderem gestaltete er über viele Jahre den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei EnBW entscheidend mit und verantwortete die Akquisition der SENEC durch die EnBW AG im März 2018.

Über SENEC
Seit 2009 entwickelt und produziert die SENEC GmbH in Leipzig intelligente Stromspeichersysteme und speicherbasierte Energielösungen. Mit dem Komplettangebot für die Eigenversorgung mit Solarstrom SENEC.360° bietet das Unternehmen seinen Kunden maximale Unabhängigkeit von externen Strom-versorgern. Mit mehr als 65.000 verkauften Systemen gehört SENEC europaweit zu den beliebtesten Marken für innovative Energie- und Speicherlösungen. Der SENEC.Home ist vielfach ausgezeichnet und erhielt zuletzt vom Deutschen Institut für Service-Qualität und dem Fernsehsender n-tv den „Deutschen Exzellenzpreis 2020“ und von der Marktforschungsgesellschaft EuPD Research das Siegel „Top-PV Brand Stromspeicher 2021“ verliehen. Durch intelligente Features wie SENEC.Cloud und SENEC.Cloud to go zählen die Energiespeicher des deutschen Herstellers zu den innovativsten und wirtschaftlichsten Lösungen am Markt. Seit 2018 gehört SENEC als 100 %-ige Tochtergesellschaft zur EnBW Energie Baden-Württemberg AG.
www.senec.com

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