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Elektromobilität: Bayern, NRW und Baden-Württemberg schneiden im Bundeslandvergleich besonders gut ab

Elektromobilität
Die Elektromobilität kommt langsam auf Touren: Laut E.ON Energieatlas gab es es in Deutschland Ende 2019 mehr als 136.000 Elektromobile und mehr als 19.000 öffentliche E-Ladestationen. (Bild: Pixabay / Markus Roider)

E.ON Energieatlas: „Elektromobilität ist in Deutschland auf einem guten Weg“

Immer mehr Autofahrer auf Deutschlands Straßen geben Strom statt Gas: Mittlerweile sind hierzulande bereits mehr als 136.000 reine Elektroautos unterwegs und mehr als 19.000 öffentliche E-Auto-Ladestationen installiert. Das ergibt eine neue E.ON-Auswertung zur Elektromobilität in Deutschland im Rahmen des E.ON Energieatlas.* Der Energieanbieter hat dazu umfassende Daten analysiert und diese unter energieatlas.eon.de regional bis auf Landkreisebene visualisiert aufbereitet. Dabei wurde auch das Verhältnis von E-Autos und Ladestationen untersucht. Die Auswertung zeigt: Die Elektromobilität ist in Deutschland auf einem guten Weg. Allein im vergangenen Jahr sind mehr als 53.000 E-Autos in Deutschland hinzugekommen – ein Plus von 64 Prozent. Rechnerisch teilen sich aktuell 7,1 Elektro-Autos eine öffentliche Ladestation, wobei jede Station in der Regel über mehrere Ladepunkte verfügt.

Bayern ist Spitzenreiter bei den E-Autos, NRW bei den Neuzulassungen

Regional gibt es dabei deutliche Unterschiede, wie ein Blick auf die Bundeslandebene zeigt: Bayern ist mit mehr als 30.500 E-Autos Spitzenreiter unter den Ländern. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Nordrhein-Westfalen mit mehr als 25.600 „Stromern“ und Baden-Württemberg mit fast 24.900 E-Autos. Das stärkste Zulassungsplus in absoluten Zahlen gab es in Nordrhein-Westfalen (+11.600 E-Autos), gefolgt von Bayern (+10.500) und Baden-Württemberg (+8.900).

Bayern, NRW und Baden-Württemberg mit den meisten Ladestationen

Das Flächenland Bayern liegt auch bei den öffentlichen Ladestationen im Bundeslandvergleich vorn: E-Auto-Fahrer können im Freistaat an mehr als 3.800 öffentlichen Stationen der unterschiedlichen Anbieter laden. Damit kommen dort im Schnitt acht Elektroautos auf eine Ladestation. In Nordrhein-Westfalen stehen E-Mobilisten mehr als 3.300 Ladestationen zur Verfügung, die Quote liegt bei 7,7 E-Autos pro Ladestation. Auf Platz drei im Ladestationsranking liegt Baden-Württemberg mit mehr als 2.650 Ladestationen. Im „Ländle“ kommen damit rechnerisch auf jede Ladestation 9,4 E-Autos – damit aber auch gleichzeitig angesichts verhältnismäßig vieler angemeldeter E-Autos der höchste Wert im Ländervergleich.

Im Ranking der zehn größten Städte sind in München die meisten Elektroautos zugelassen (5.695), gefolgt von Berlin (4.886) und Hamburg (3.395). Bei der Anzahl der Ladestationen liegt Berlin mit 626 vor Hamburg (620) und München (474).

NRW-Vergleich: Regierungsbezirk Düsseldorf mit den meisten E-Autos und Ladestationen

Im Vergleich der Regierungsbezirke in NRW liegt der Regierungsbezirk Düsseldorf sowohl bei der Zahl der E-Autos (6.863) als auch bei der Zahl der öffentlichen Ladestationen (917) vorne. Auf Platz zwei liegt der Regierungsbezirk Köln mit 6.698 E-Autos und 785 öffentlichen Ladestationen. Betrachtet man die Quote, wie viele E-Autos sich rechnerisch eine Ladestation teilen, bietet der Regierungsbezirk Arnsberg mit 6,8 E-Autos pro Ladestation das günstigste Verhältnis im Vergleich der Regierungsbezirke.

Energieatlas zeigt Daten für alle Landkreise und kreisfreien Städte

Wie es in Sachen Ladestationen und E-Auto-Zulassungen regional aussieht, zeigt der E.ON Energieatlas. Auf der interaktiven Karte sind die entsprechenden Daten nicht nur auf Bundeslandebene, sondern auch für alle Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland übersichtlich dargestellt und abrufbar.

Link zum E-Mobility-Bereich des E.ON Energieatlas: https://energieatlas.eon.de/e-mobility/e-auto-besitzer

Elektromobilität

Übersicht Nordrhein-Westfalen

 

Elektromobilität

Übersicht Deutschland

* Datenquellen: DeepAtlas.io; Daten des Kraftfahrt-Bundesamt, Fahrzeugzulassungen (FZ) zum 01.01.2020, Datenlizenz Deutschland – Version 2.0.

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