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MaKo 2020: Anwender von SOPTIM SE:NOM sind für die Signatur von Fahrplänen ab 1. Oktober 2019 gewappnet

Signaturen im Mailverkehr gemäß MaKo 2020
So - Erläuterung siehe unten - funktioniert die Verwendung von Schlüsseln und Signaturen.(Bild: SOPTIM)

Ab 1. Oktober 2019 müssen Fahrpläne signiert versendet werden

Beim regelkonformen elektronischen Versenden von Fahrplänen an die Übertragungsnetzbetreiber sind die Kunden der SOPTIM AG auf der sicheren Seite, wenn am 1. Oktober 2019 die Marktkommunikation 2020 (MaKo 2020) greift. Unter anderem verlangt das Regelwerk der BNetzA von den Marktteilnehmern, dass ab dem genannten Stichtag Fahrpläne signiert versendet werden. Ab 1. Juli 2020 muss dies in einem zweiten Schritt zusätzlich verschlüsselt geschehen. Die SOPTIM hat ihr Nominierungstool SE:NOM entsprechend ertüchtigt und zusammen mit den Anwendern den neuen Prozess ausgiebig getestet. Das reibungslose Signieren ist wichtig, weil die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) ab dem Stichtag nicht authentifizierte Fahrpläne zurückweisen werden. Es gibt keine Übergangsfrist.

So funktioniert die Verwendung von Schlüsseln und Signaturen im Mailverkehr (siehe Abbildung oben):
Eine Organisation besitzt ein oder mehrere Schlüsselpaare, bestehend aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel. Bei der Verschlüsselung wird nur der öffentliche Schlüssel an weitere Personen (hier die ÜNB) weitergegeben, während der private Schlüssel im eigenen Besitz verbleibt.

Die Signatur stellt bei E-Mails eine Art Unterschrift dar, mit welcher der Absender garantiert, dass er derjenige ist, der die Mail verfasst bzw. die Datei erstellt hat. Hierzu bildet er aus dem Originaltext der E-Mail mit Hilfe seines privaten Schlüssels eine Prüfsumme, „Hash“ genannt, die an die Mail angehängt wird. Der Empfänger kann mit dem öffentlichen Schlüssel des Senders verifizieren, dass die Signatur zum Originaltext passt.

„Umstellung läuft aus unserer Sicht glatt!“

Rico Leenarts begleitet den Umstellungsprozess bei den SE:NOM-Anwendern aus SOPTIM-Sicht eng: „Mit SE:NOM können unsere Kunden schon seit Juli 2019 Fahrplandaten über signierte und verschlüsselte E-Mails versenden. Man muss bei der Einführung dieser Prozesse genau hinschauen, denn die Signatur verlangt einen ganz bestimmten Algorithmus, wenn sie akzeptiert werden soll. Dank guter Vorbereitung läuft die Umstellung aus unserer Sicht glatt. Alle Nutzer von SE:NOM werden zum Stichtag regelkonform arbeiten können. Die größte Hürde für die Unternehmen war sicherlich das Beschaffen und Implementieren der Zertifikate, weil dies firmenintern einen gewissen administrativen Aufwand erfordert. Liegen die Zertifikate vor, konnten und können wir per Testmandant die Mailkonfiguration und den Fahrplanversand an die ÜNBs erproben. Bilanzkreisverantwortliche brauchen am Stichtag quasi nur noch einen Schalter umzulegen, um auch im Produktivsystem regelkonform Fahrpläne versenden zu können.“

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