Die RheinEnergie AG startet mit Power Plus Communications AG (PPC) in den Rollout intelligenter Messsysteme. Bis Januar 2023 sollen nahezu 12.000 Smart Meter Gateways von PPC in Köln und Umgebung verbaut werden und damit die gesetzlich geforderte Zehn-Prozent-Quote erreicht werden. Partner für die Gateway-Administration ist das Unternehmen GWAdriga.
Glasfasernetze gelten als Grundlage für den digitalen Wandel. Stadtwerke als lokale Infrastrukturdienstleister sind prädestiniert, sich im Glasfaserausbau zu engagieren. Das Graue-Flecken-Programm der Bundesregierung eröffnet für sie neue Chancen. Norbert Thewes, Chef der EnergieMarkt Beratungsgesellschaft mbH, erläutert, worauf es jetzt ankommt.
Das Smart Meter Gateway wird Dreh- und Angelpunkt der integrierten Energiewende. Mehrere Referenten des Netz- und Vertriebsforums bei smartOPTIMO trafen diese Feststellung nahezu gleichlautend. Stadtwerke bekommen somit ein Werkzeug an die Hand, dass sie beim Digitalisieren und nachhaltigen Gestalten von Städten und Gemeinden in eine chancenreiche Schlüsselposition versetzt.
Im französischen Vire (Normandie) ist im November eine Biomethananlage von WELTEC BIOPOWER in Betrieb gegangen. Darin werden jährlich 70.000 Tonnen Substrate verarbeitet. Die Anlage könnte 20 % des Gasbedarfs der 18.500-Einwohner-Stadt decken. Betreiber ist die örtliche Agrigaz Vire, die aus 40 Firmen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette besteht.
Die EnergieMarkt Beratungsgesellschaft mbH erweitert ihre Managementsoftware SCANAGY um ein nützliches Modul. Mit SCANAGY Vertrag haben Führungskräfte in der Energiewirtschaft, der kommunalen Verwaltung und anderer mittelständischer Unternehmen digital und transparent die Kontrolle über Erstellung, Verwaltung und Fristeinhaltung ihrer Verträge.
Robotron bietet für die Redispatch-2.0-Prozesse ein umfassendes Lösungspaket zur Erfüllung der Anforderungen an alle betroffenen Marktrollen. Der Fokus liegt dabei auf einer prozessorientierten Lösung, die sich über intelligenten Prognosen über die Anlagensteuerung und die Ermittlung von Ausfallarbeit bis hin zur Bilanzierung und Abrechnung von Ausfallarbeiten erstreckt.
Die ArcMind Technologies GmbH hat bei der AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen in Gevelsberg den Datenkonverter EDItion S eingeführt. Alle Probleme mit der zuvor genutzten Lösung seien mit dem Wechsel schlagartig verschwunden, berichtet Kai Hesterberg, Leiter der Abteilung SAP-Service bei AVU und verantwortlich für die Marktkommunikation.
Das Demonstrationsprojekt Designetz Saarland zieht eine positive Bilanz. VOLTARIS-Geschäftsführer Karsten Vortanz resümiert: „Die erarbeiteten Konzepte und gewonnenen Erkenntnisse sind wesentlicher Baustein zur Weiterentwicklung von Systemen und Prozessen rund um das intelligente Messwesen. VOLTARIS untersuchte im Projekt den netzdienlichen Einsatz intelligenter Messsysteme.
Elektromobilität wird noch smarter. Auf Basis der innogy IT-Plattform eOperate können Ladepunktbetreiber ihre Stromtarife nun flexibel und pro Ladepunkt anpassen. Abrechnet wird entweder nach Ladevorgang, Energiemenge oder Ladezeit. Endkunden können sich webbasiert über die Tarife informieren. innogy übernimmt die gesamte Zahlungsabwicklung und Rechnungslegung.
Der Kaskaden-Prozess zur Behebung von Lastproblemen im Stromnetz funktioniert! Das ist das Ergebnis einer Live-Demonstration der C/sells-Projektpartner TransnetBW, Netze BW und Stadtwerke Schwäbisch Hall. Der Prozess wurde an einem simulierten Systembilanzproblem während einer hybriden Infoveranstaltung Ende Oktober in Schwäbisch Hall durchgeführt.
Die Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, die Regionalwerk Bodensee GmbH & Co. KG, die Stadtwerke Bad Saulgau und die Stadtwerke Mengen erneuern ihr Netzinformationssystem. Das gemeinsame Tochterunternehmen NetzWerkStadt GmbH & CO. KG führt bei den vier in der Region Bodensee-Oberschwaben ansässigen Versorgern das Netzinformationssystem GEONIS ein.
Der Messgerätehersteller QUNDIS hat die Überprüfung seines Umweltmanagementsystems erfolgreich bestanden. Das Unternehmen darf somit weiterhin das „EMAS-Siegel“ der Europäischen Union tragen. Besonders gelobt wurden vorbildlicher Umgang mit Gefahrstoffen, Energieeinsparstrategien, Engagement in Nachhaltigkeitsinitiativen sowie Ordnung und Sauberkeit in der Produktion.