Home > Company News > LoRaWAN-basierte Datengewinnung für das Energie- und Raumklima-Management

LoRaWAN-basierte Datengewinnung für das Energie- und Raumklima-Management

Raumklima-Management

Smartes Raumklima-Management: Dank Visualisierungssoftware lässt sich auf einen Blick erkkennen, wie es um Temperatur, CO2-Gehalt und relative Luftfeuchte in den Räumen bestellt ist. Die Abbildung zeigt exemplarisch das Obergeschoss des IfE-Unternehmensgebäudes in Steinbach-Hallenberg. (Bilder: IfE)

Smartes Energie- und Raumklima-Management

Die IfE GmbH bietet ihre Dienstleistungen zum Energie-Monitoring nun auch auf > LoRaWAN-Basis an. Vorteil der Funktechnologie: Sie ermöglicht ohne großen Aufwand das Auslesen und Übertragen von Daten aus Sensoren, die etwa in verschiedenen Räumen von Gebäuden oder Liegenschaften verteilt sind. Auf diese Weise können wichtige Raumluftparameter wie Temperatur, Feuchte und CO2-Gehalt kontinuierlich überwacht werden. Via Dashboard werden die Messdaten visualisiert, was Gebäudebetreibern einen umfassenden Überblick über die aktuelle energetische Situation und die Raumluftqualität verschafft. Kurzum: LoRaWAM ermöglicht ein smartes Enegie- und Raumklima-Management.

Raumklima-Management

Wie das Reporting funktioniert, hat die IfE im eigenen Unternehmensgebäude erfolgreich erprobt (siehe Abbildungen). In allen Arbeitsräumen werden CO2-Gehalt, Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit erfasst und die gemessenen Daten ausgewertet. „Mit diesem System können wir die Luftqualität gezielt überwachen, die Daten fortlaufend monitoren und sauber dokumentieren“, berichtet IfE-Geschäftsführer Dr.-Ing. Dirk Schramm. „Wir nutzen die Messungen und das Monitoring aktuell auch zur Corona-Prophylaxe.“ Bei Grenzwertüberschreitungen werden Meldungen generiert, so dass gezielt gelüftet werden kann. Durch die laufende Erfassung der Raumtemperatur lassen sich als Nebeneffekt systematisch Einsparpotenziale bei der Wärmeversorgung generieren.

Raumklima-Management

Erfolgreiches Pilotprojekt

Ein voller Erfolg war auch das Pilotprojekt mit einem Landratsamt in Thüringen. IfE installierte in den Klassenräumen mehrerer Schulen die LoRaWAN-Infrastruktur für die permanente Erfassung, Übertragung und Auswertung der drei erwähnten Klimaparameter. Dies gelang in einer für LoRaWAN-Projekte typischen kurzen Frist. Der unkomplizierte Aufbau der Infrastruktur und die sofort gewonnene komplette Transparenz der aktuellen Raumluftsituation überzeugten auf Anhieb, sodass bereits Folgeprojekte beschlossen wurden.

Dr.-Ing. Dirk Schramm sieht in der LoRaWAN-Funktechnologie die Basis für neue Geschäftsmodelle bei Stadtwerken. „Mit LoRaWAN lässt sich beispielsweise das kommunale Energie-Monitoring sauber und effizient umsetzen. Monatliche Energiereports sind in kurzer Zeit realisierbar, werden weitestgehend automatisch erzeugt und können zur Ausschöpfung von Energieeffizienzpotenzialen genutzt werden.“

Transparente Energieströme

Gleiches gelte für alle Geschäftskunden, denen Stadtwerke das Energie-Monitoring als Dienstleistung anbieten können. Die permanente Überwachung und Auswertung von Energieströmen in den Unternehmen sei vor allem auch im Kontext der Normenerfüllung innerhalb des Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001 interessant, sowohl bei der qualifizierten Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1 als auch im Rahmen der Klimaneutralstellung.

„LoRaWAN ist ein sehr effektives und deshalb hochinteressantes Digitalisierungswerkzeug“, weiß IfE-Chef Schramm und lädt Stadtwerke zum Testen ein: „Mit unserem Musterkoffer zur Raumklimaerfassung können bis zu zehn Räume überwacht werden. Wer es ausprobiert, ist in aller Regel begeistert, weil der Nutzeffekt unmittelbar eintritt.“

Die IfE GmbH

Informationen zum Unternehmen finden Sie in der Company-Box.

Company-Box
Das könnte Sie auch interessieren
Andreas Eiden
Andreas Eiden kehrt zur SOPTIM AG zurück und ist neuer Vertriebsleiter für Digital Solutions
strategische Partnerschaft
GISA und PwC haben eine strategische Partnerschaft vereinbart – um EVU ganzheitlich unterstützen zu können
Smarte Netze
Thomas Kohlstrung: „Smarte Netze sind den neuen Herausforderungen besser gewachsen“
Extremwindberechnungen
Extremwindberechnungen: Welche Windkraftanlagen trotzen Taifunen, Hurrikans und Zyklonen?