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Arvato Systems baut umfassende Request-to-Cash-Plattform für alle Rollen im Energiemarkt auf

Die Arvatoy Energy Plattform wird funktional erweitert
Für mehr Flexibilität im Energiemarkt: Die Plattformlösung von Arvato Systems. (Bild: Adobe Stock | Yurok Aleksandrovich)

Arvato Energy Plattform deckt neben IT-Kernfunktionen und energiespezifischen Basisfunktionen alle wesentlichen rollenspezifischen Aufgaben ab

Arvato Systems wird seine bereits erfolgreich im Markt etablierte Arvato Energy Plattform (AEP) funktional deutlich erweitern. Damit soll sie marktrollenübergreifend zur führenden Prozessplattform im deutschen Energiemarkt aufgebaut werden. AEP-Produktmanager Dr. Horst Wolter: „Digitalisierung, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und erhöhtes Prozessaufkommen stellen die Branche vor große Herausforderungen. Flexibilität bei gleichzeitiger Kosteneffizienz sind dafür das Gebot der Stunde. Mit unserem Lösungsportfolio können wir Stadtwerken, Energieversorgern und anderen Playern im Energiemarkt das benötigte Instrumentarium an die Hand geben.“

Schon heute wickeln etliche Energieunternehmen ihre Marktkommunikation über die cloud-basierte Branchenlösung von Arvato Systems ab. Zudem unterstützen die IT-Experten mit der AEP verschiedene Betreiber beim Management mehrerer Tausend Blockheizkraftwerke. Die erzielten Erfolge, aber auch eigene Marktanalysen, haben den IT-Dienstleister veranlasst, die AEP zur umfassenden Request-to-Cash-Plattform im Energiemarkt für alle Marktrollen mit hohem Digitalisierungsbedarf auszubauen.

Alle künftigen Geschäftsmodelle basieren auf Daten und digitalen Prozessen

Und Digitalisierungsbedarf herrscht überall: Die MaKo 2020 etwa führt zu einem deutlich erhöhten Prozessvolumen, weil der Datenversand für Messlokation und Marktlokation demnächst durch den Messstellenbetreiber erfolgen muss. Dazu erhält er vom Verteilnetzbetreiber die relevanten Stammdaten. Analoges gilt für den Übertragungsnetzbetreiber, der einen Teil der Aggregationsverantwortung übernimmt und dazu in den entsprechenden Datenaustausch eingebunden wird. Die Einführung und der Betrieb intelligenter Messsysteme verlangen digitalisierte Abläufe. Zudem wird sich das Prozess- und Datenvolumen durch die kurzzyklische Auslesung der Zähler vervielfachen. Die Dezentralisierung der Energieerzeugung erfordert neue Prozesse. Stadtwerke sind gefordert, sich von Standardlastprofilen zu verabschieden und die eigene Energiebeschaffung durch datenbasierte Prognosen zu optimieren. Im Verteilnetz muss die aktuelle Lastsituation transparent gemacht werden. Diese Aufgaben werden umso wichtiger, je mehr Prosumer, Speicher und demnächst E-Mobil-Ladesäulen ans Netz angeschlossen werden. Alle künftigen neuen Geschäftsmodelle für Versorger, etwa Dienstleistungen im Bereich Photovoltaik-Anlagen-Management oder Mieterstromangebote, basieren auf Daten und digitalen Prozessen.

Kosteneffizienz durch Digitalisierung und Skalierung

„Genau dort liegen die grundsätzlichen Stärken von Arvato Systems. Wir sind in der Lage, Kosteneffizienz durch Digitalisierung und Skalierung herzustellen“, betont Wolter (Bild). „Wir kennen die rollenspezifischen Anforderungen der Branche.“ Was Arvato Systems als Partner zusätzlich attraktiv mache, sei der große Fundus an Kompetenzen, den bei Bedarf andere Konzerngesellschaften zur Realisierung einer Request-to-Cash-Prozesskette beisteuern können. Arvato verfügt über zertifizierte Rechenzentren, hat langjährige Erfahrung als Spezialist für B2C-Kundenprozesse und ist Experte für die Logistikprozesse diverser Branchen. Diese Prozesse könne man beispielsweise auch auf die Lagerung und passgenaue Auslieferung von Ladesäulen adaptieren. „Und natürlich können wir etwa auch bei der Abrechnung von Ladevorgängen umfassend unterstützen und unsere Experten für Finanzdienstleistungen mit ins Boot nehmen“, so Wolter.

Perspektivisch deckt die Arvato Energy Plattform im Zielbild neben IT-Kernfunktionen und energiespezifischen Basisfunktionen alle wesentlichen rollenspezifischen Aufgaben ab (siehe Abbildung). Adressiert werden Energiedienstleister und Quartiersmanager, dezentrale Erzeuger, Energielieferanten, Messstellenbetreiber, Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber. Ein Großteil der rollenspezifischen Funktionen ist bereits heute verfügbar. Was fehlt, soll bedarfsorientiert schrittweise ergänzt werden.


Digitale Transformation mit Augenmaß

Bei der AEP-Einführung verspricht Arvato Systems individuelle Kundenorientierung und Augenmaß. „Wir streben nicht den Ersatz der Bestandssysteme in einem Big Bang an, sondern präferieren eine schrittweise Integration neuer oder neugestalteter digitaler Prozessketten“, so Wolter. Was nicht neu gestaltet werden soll, verbleibe im Bestand und könne ggf. sukzessive transformiert werden. Allerdings bringe es nichts, ineffiziente Prozesse zu digitalisieren. Wolter: „Unsere Erfahrung ist da eindeutig: Soll der Schritt in Richtung Digitalisierung ein größerer sein, erfordert dies in der Regel neu konzipierte Prozesse.“


Über Arvato Systems

Informationen zum Unternehmen finden Sie in der Company-Box.

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