Home > Company News > Heiztechnikhersteller Stiebel Eltron fordert für fossile Brennstoffe einen CO2-Preis, der an eine Strompreis-Senkung gekoppelt ist

Heiztechnikhersteller Stiebel Eltron fordert für fossile Brennstoffe einen CO2-Preis, der an eine Strompreis-Senkung gekoppelt ist

Stiebel Eltron fordert CO2-Preis gekoppelt an Strompreis-Senkung

Energie-Trendmonitor 2019: Wie die Mehrzahl der Bundesbürger plädiert Stiebel Eltron für einen CO2-Preis auf fossile Brennstoffe, der an eine Strompreis-Senkung gekoppelt ist. (Grafik: Stiebel Eltron).

Mit einem kostenlosen Förderservice bietet Stiebel Eltron bis Ende 2019 Navigationshilfe bei der Heizungsmodernisierung

82 % der Bundesbürger sind der Meinung: Je mehr klimaschädliches CO2 eine Energie freisetzt, desto teurer sollte sie sein – so ein Umfrage-Ergebnis des jüngsten Energie-Trendmonitors. „Wir teilen die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer des mittelständischen Heiztechnikunternehmens Stiebel Eltron in Holzminden.

„Ob es nun Steuer, Klimaabgabe oder wie auch immer heißt – CO2 muss über alle Energiearten hinweg einen Preis bekommen. Das ist fair und sozial.“ Während beim Strom ein CO2-Preis seit Jahren mit jeder Kilowattstunde bezahlt wird, sind die Kosten für die Klimaschädlichkeit bei fossilen Brennstoffen nicht enthalten.

Verursachungsbasierter CO2-Preis sollte grüner werdenden Strom günstiger machen

„Die Einnahmen aus dem CO2-Preis – auch von Öl, Gas und Benzin – müssen dafür verwendet werden, die völlig widersinnige zusätzliche Kostenlast auf Strom aus EEG-Umlage und Stromsteuer zu streichen und damit die jeden Tag grüner werdende Energieform Strom deutlich günstiger zu machen“, sagt Dr. Matten.

In erster Linie wirkt das dem Klimawandel entgegen. Die Rechnung ist denkbar einfach: Je weniger Öl, Gas und Benzin verbrannt wird, um so weniger CO2-Emissionen entstehen. Der Verkehrssektor und der Wärmesektor bieten hier enormes Einsparpotenzial. Während beim Elektroauto häufig Kosten, Reichweite und Ladeinfrastruktur gegen eine Kaufentscheidung sprechen, sind im Heizungskeller strombetriebene Wärmepumpen seit Jahrzehnten eine anerkannte umweltfreundliche Alternative. Dazu kommt der technologische Fortschritt. Anders als vor 20 Jahren lassen sich Wärmepumpen inzwischen sowohl im Neubau als auch in Bestandsbauten problemlos einsetzen. Die umweltfreundliche Techologie arbeitet auch im Winter effizient und wirtschaftlich mit Vorlauftemperaturen von bis zu 55 Grad Celsius. „Unserer Schätzung zufolge lassen sich heute mehr als 50 % aller bestehenden Gebäude ohne weitere zusätzliche Maßnahmen auf Wärmepumpen umrüsten“, sagt Dr. Matten.

Bundesamt bezahlt für Heizungstausch

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) belohnt entsprechend den Heizungstausch mit Wärmepumpen-Technologie. Das Marktanreizprogramm (MAP) dient besonders der Modernisierung bereits bestehender Gebäude. Mehrere tausend Euro Fördergelder sind möglich. Im Neubau sind die klimafreundlichen Heizsysteme ohnehin bereits erste Wahl.

Lotse durch den Förder-Dschungel

Mit einem kostenlosen Förderservice nimmt der Wärmepumpen-Spezialist Stiebel Eltron Interessenten bis Ende des Jahres an die Hand. Handwerker und Endkunden müssen sich um fast nichts kümmern: Bei einem Komplettangebot eines Fachhandwerkers für eine Heizungsanlage übernimmt der Förderservice die Fördergelder-Recherche und das Ausfüllen der entsprechenden Anträge.

Der Fördermittel-Rechner online: https://bit.ly/2SKr3jM
Der Angebots-Finder: https://bit.ly/2YCRw8B

Über Stiebel Eltron
Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von rund 540 Mio. Euro netto (vorläufiger Umsatz 2018) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.
Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit über 3.700 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an vier weiteren Standorten im Ausland (Arvika/Schweden, Tianjin/China, Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).
www.stiebel-eltron.de

Das könnte Sie auch interessieren
Pflanzenkohle
Pflanzenkohle ermöglicht großvolumige CO2-Senken in der Landwirtschaft
Stromnetze
Über den Aufbau nachhaltiger und widerstandsfähiger Stromnetze und wie Daten und Digitalisierung dabei helfen können
Verbrauchskennwerte-Studie
Erdgas weiterhin Nr. 1 im Heizmarkt, doch Wärmepumpen holen auf
Optimierungssoftware
Optimierungssoftware von KISTERS zeigt Zusammenhänge zwischen Kosten und CO2-Reduktion bei der Transformation von Energiesystemen auf

Kommentar schreiben