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Grünes Fest: So besteht Ihr Weihnachtsbaum den Klimaschutz-Test

Heimische Tanne vs. Weihnachtsbaum aus Plastik
Vergleich unter ökogologischen Gesichtspunkten. Die heimische Tanne im Topf schneidet deutlich besser ab als ein Weihnachtsbaum aus Plastik (inkl. Transportwege und Dekoration). (Grafik: E.ON)
  • Die beste Ökobilanz hat der regionale Weihnachtsbaum aus dem Topf

  • Wer mit LED-Lichterketten dekoriert, verbraucht 85 % weniger Strom

  • Selbstgebastelter Weihnachtsbaumschmuck ist besonders nachhaltig

In vielen Familien ist der Tannenbaum nicht nur der strahlende Mittelpunkt des Weihnachtsfestes, sondern auch der beste Beweis für gelebte Deko-Kompetenz. Ein ökologisches Bewusstsein scheint mit opulentem Lichterglanz auf den ersten Blick schwer vereinbar, und doch muss sich niemand die Freude an einem prachtvollen Bäumchen nehmen lassen. Im Gegenteil: Mit diesen Tipps können Sie sich zum Fest über beides freuen – einen schönen Weihnachtsbaum und ein gutes ökologisches Gewissen.

Der nachhaltige Weihnachtsbaum

Sicherlich gibt es ebenso stimmige Argumente für natürliche, wie auch für wiederverwendbare, künstliche Weihnachtsbäume: Letztere können immerhin auf Jahre hinweg genutzt werden, allerdings bindet ein zwei Meter hoher
Weihnachtsbaum jährlich 40 kg CO2. Um diesen Wert auch nur annähernd zu erreichen, müsste eine – womöglich fernab und umweltschädlich produzierte – Plastiktanne schon über 20 Jahre oder mehr zum Einsatz kommen.

Aus ökologischer Sicht toppt nichts das natürliche kleine Bäumchen aus regionalem, biologischem – oder zumindest pestizidfreiem – Anbau. Wird es im eigenen Topf gezogen, bleibt auch der Wurzelballen unbeschadet, und der
Weihnachtsbaum lässt sich nach dem Fest entweder in den eigenen Garten oder auch in die Natur „auswildern“, wo er im besten Fall über Jahre und Jahrzehnte hinweg CO2 bindet.

Die nachhaltige Beleuchtung

Auch auf Lichterglanz am Weihnachtsbaum muss niemand verzichten: „Eine LED-Lichterkette spart gegenüber herkömmlichen Lämpchen – je nach Länge und Art – bis zu 85 % Strom“, erklärt E.ON-Geschäftsführer Philip Beckmann. „Selbst wenn eine Kette mit 400 Lämpchen die komplette Weihnachtszeit über eingeschaltet bleibt, verursacht sie nur circa 1,34 Euro Stromkosten.“ Mit einer Lebensdauer von durchschnittlichen 25.000 Stunden sind LED-Lichterketten außerdem eine lohnende Anschaffung für viele kommende Weihnachtsfeste.

Die nachhaltige Weihnachtsdekoration

Hand aufs Weihnachtsherz: Muss ein Christbaum wirklich jedes Jahr die Mo­defarben tragen? „Schön“ geht nämlich auch ganz ohne Verschwendung, ohne Plastik und Lametta. Das traditionelle Bäumchen macht sogar noch stolzer, wenn auch der eine oder andere Baumschmuck aus eigener Herstel­lung kommt: Selbstgebastelte Strohsterne, klassische Schleifen und dekora­tive Zuckerstangen zum Beispiel, oder Selbstgemachtes aus Salz- oder Keksteig, Holz oder Karton wirken warm und heimelig, und bei der Herstel­lung können sogar die Kleinsten schon helfen.

Und wenn beim gemütlichen Bastelabend im Advent dann sogar der Fernse­her ausgeschaltet bleibt, profitiert die Umwelt gleich doppelt: Drei Fernseh­stunden weniger auf einem handelsüblichen LCD-Gerät sparen immerhin 0,21 kWh Strom – und damit bereits 5 % des gesamten weihnachtlichen Lichterzaubers.

Über E.ON Energie Deutschland
Die E.ON Energie Deutschland GmbH ist ein bundesweit führendes Energie­unternehmen und Dachgesellschaft des E.ON Vertriebs in Deutschland. Rund 3.000 Mitarbeiter sorgen für die jederzeit zuverlässige Lieferung von Strom und Erdgas zu fairen Preisen und mit mehrfach ausgezeichneter Kun­denbetreuung. Darüber hinaus sind wir der Lösungsanbieter für eine zuneh­mend dezentrale, ökologische und digitale Energiewelt, zum Beispiel mit Service und Beratung zu Photovoltaik, Energiespeichern, Energiechecks und Effizienzmaßnahmen.
Die Vertriebsgruppe, zu der die E.ON Energie Dialog GmbH sowie die E WIE EINFACH GmbH gehören, hat rund 30 Standorte im ganzen Bundesgebiet mit Hauptsitz in München. Privat-, Geschäfts- und Industriekunden profitieren damit sowohl von den Stärken des Konzernverbunds als auch von der regio­nalen Präsenz vor Ort.
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