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Shell Energy Deutschland will Stromgeschäft in Deutschland massiv ausbauen

Shell Energy
Sonja Müller-Dib, Vorsitzende Geschäftsführerin der Shell Energy Deutschland GmbH: „Wir gucken uns den deutschen Markt sehr genau an." (Bild: Shell Energy)

Shell Energy sieht Deutschland als Schlüsselmarkt

Mit voranschreitender Energiewende baut Shell in Deutschland das Portfolio weiter um. So will der Energiehandelsarm der Unternehmensgruppe, die Shell Energy Deutschland GmbH (SEDG), unter anderem das Stromgeschäft massiv ausbauen. Das kündigte die neue Chefin der SEDG, Sonja Müller-Dib, gestern bei einer virtuellen Kundenveranstaltung im Rahmen der Shell-Energietage an. Nach dem kürzlich erfolgten Erwerb des Kölner Unternehmens Next Kraftwerke GmbH schließt Shell weitere Zukäufe nicht aus. Ebenso plant Shell eigene Strom-Produktion mittels Offshore Wind. „Aktuell gucken wir uns den deutschen Markt sehr genau an“, sagte Müller-Dib.

Die Shell-Gruppe hat das globale Ziel, im Einklang mit der Gesellschaft bis 2050 ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden. Strom ist der am schnellsten wachsende Teil des Energiesystems. Gewonnen aus erneuerbaren Energiequellen, spielt Strom eine herausragende Rolle bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen. Entsprechend will die Shell-Gruppe das globale Stromgeschäft über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg ausbauen. Allein bis 2030 will die Shell-Gruppe die Zahl der verkauften Terrawattstunden im Vergleich zu heute verdoppeln und genug erneuerbare Energie liefern, sodass rund 50 Mio. Haushalte und 2,5 Mio. E-Ladepunkte damit versorgt werden können.

Stromverkauf soll massiv wachsen

Deutschland kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Schon heute arbeitet die SEDG mit jedem zweiten der größten deutschen Industrieunternehmen zusammen und kooperiert mit 150 Stadtwerken. Diese wurden traditionell mit Erdgas und Strom versorgt, wobei der Stromverkauf massiv wachsen und mit entsprechenden regenerativen Kapazitäten unterfüttert werden soll. Dabei denkt Shell daran, selbst Strom mittels Offshore-Wind oder Solarparks zu produzieren. Zudem setzt das Unternehmen neben Erdgas künftig vermehrt auf grüne Gase wie heute schon mit Biomethan, um Kunden zu ermöglichen, ihren CO2-Fußabdruck weiter zu verringern. Außerdem will Shell führender Anbieter von grünem Wasserstoff werden und dafür über die gesamte Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zum Vertrieb tätig werden, wobei SEDG die entscheidende Schnittstelle zu Industrie- und kommunalen Kunden sein wird. Erst kürzlich hatte Shell im Energy and Chemicals Park Rheinland Europas größte PEM-Wasserstoff-Elektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen.

„Mit all diesen Produkten, ergänzt um die Möglichkeit, Zertifikate für Klimaschutzprojekte zu kaufen, können wir Unternehmen und kommunalen Versorgern maßgeschneiderte Dekarbonisierungsangebote machen und die Energiewende mit ihnen gemeinsam wirtschaftlich und zum Wohl des Klimas vollziehen“, sagte Müller-Dib.

Die Royal Dutch Shell plc …
… ist in England und Wales eingetragen, hat ihren Hauptsitz in Den Haag und ist an den Börsen in London, Amsterdam und New York notiert. Die Shell-Gesellschaften sind in mehr als 70 Ländern und Gebieten tätig und sind u. a. in den Bereichen Öl- und Gasexploration und -förderung, Produktion und Produktion und Vermarktung von verflüssigtem Erdgas und Gas-to-Liquids, Herstellung, Vermarktung und Versand von Ölprodukten und Chemikalien sowie Projekte im Bereich erneuerbare Energien aktiv.
www.shell.com

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