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Digital statt Papier: Stadtwerke-Mitarbeiter bevorzugen digitale Informationsangebote

Digital statt Papier
Digital statt Papier: Warum Magazine und Zeitschriften mit begrenztem Informationsangebot mit sich herumschleppen, wenn ein ganzes Universum an Infos im Internet bereitsteht? Die Ergebnisse einer Umfrage lassen darauf schließen, dass die Mehrzahl der Mitarbeiter in Stadtwerken ihr Leseverhalten nachhaltig verändert hat. (Bild: Niklas Patzig / Pixabay)

Digital statt Papier: Corona hat einen nachhaltigen Wandel beim Lesen eingeleitet

Von Gerhard Großjohann

Welche Medien nutzen Fach- und Führungskräfte der Energiewirtschaft, um sich mit den neuesten Technik- und Brancheninformationen zu versorgen? Die aktuelle Umfrage eines Messdienstleisters unter seinen Stadtwerkekunden zeigt, dass die Corona-Pandemie einen nachhaltigen Wandel eingeleitet hat: Digital statt Papier! Immer weniger Menschen greifen zu Printmedien, um sich zu informieren. Schon heute nutzt der weit überwiegende Teil der Fach- und Führungskräfte Online-Angebote.

85 % der Personen, die an der besagten Umfrage teilgenommen hatten, bestätigten, dass sich ihr Mediennutzungsverhalten durch Corona stark verändert habe. 90 % der Teilnehmer gaben an, dass sie aktuell eher Online- als Printmedien nutzen. 42 % der Umfrageteilnehmer sind der Überzeugung, dass sie auch nach Ende der Corona-Pandemie eher Online-Quellen nutzen werden. Weitere 42 % wollten sich nicht festlegen, und nur 15 % glauben, dass sie zu alten Lesegewohnheiten zurückkehren werden.

Zeitschriften landen ungelesen im Altpapier

Auch wenn die Stichprobe nicht repräsentativ war, so gibt es doch keinen Zweifel an der Aussagekraft der Umfrageergebnisse: Sie untermauern, dass Printprodukte im Zeitalter der Digitalisierung grundsätzlich einen schweren Stand haben. Die Digitalisierung verändert auch unseren Medienkonsum. Dass Printprodukte ins Abseits geraten, hat zudem einen simplen logistischen Grund: Magazine und Zeitungen erreichen häufig nicht mehr die Leserinnen und Leser im Unternehmen, weil diese im Homeoffice arbeiten. Wenn die Adressaten mal ins Büro kommen – was vielerorts nur sporadisch der Fall war und ist –, hat niemand Lust, stapelweise Papier nach Hause zu schleppen. So landet das Gros der Magazine ungelesen im Altpapier.

Dies hat Auswirkungen auf die Mediaplanung der Unternehmen: Die PR- und Werbe-Budgets – in Corona-Zeiten ohnehin auf ein notwendiges Minimum reduziert – wandern ab in die Online-Welt. Auch der Messdienstleister, der sich mit seiner Umfrage Klarheit darüber verschaffen wollte, wie er Kunden und Interessenten am besten erreicht, will sich in Sachen Kommunikation neu orientieren.

80 % der Umfrageteilnehmer recherchieren im Internet

Doch auf welche Online-Medien greifen die Energiemanager/innen zurück? Auch hier bieten die Umfrageergebnisse interessante Einblicke. Digitale Newsletter spielen offenbar eine wichtige Rolle. Allerdings gibt es kein Produkt, das klar favorisiert wird. Die Aufmerksamkeit verteilt sich auf eine Vielzahl an Produkten. Selbst die Newsletter führender Fachmagazine werden teils nur partiell wahrgenommen und konsumiert. Einige Umfrageteilnehmer gaben an, mehrere Newsletter zu lesen, dies großenteils aber keineswegs regelmäßig. Bemerkenswert: Knapp 80 % der Umfrageteilnehmer suchen im Internet gezielt nach spezifischen Informationen.

Diskussionsstoff zum Thema DIGITALES LESEN

Der Autor verwendet das generische Maskulinum, meint also immer beide Geschlechter.

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