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Förderaufruf DigENet I des BMWi adressiert die SMGW-basierte Digitalisierung von Energienetzen

DigENet I
Der Fahrplan des BMWi für die Digitalisierung der Energiewende sieht u.a. vor, möglichst viele energiewenderelevante Anwendungen und Dienste über das Smart Meter Gateway zu organisieren. (Bild: Peterfactors - stock.adobe.com)

Förderaufruf DigENet I: finanzieller Rückenwind für energiewenderelevante Projekte im Energienetz

Im starken medialen Echo auf das Urteil des OVG Münster, das den weiteren Rollout intelligenter Messsysteme in Frage stellt, ist in den Hintergrund geratren, dass der Bund Fördergeld für die Entwicklung SMGW-basierter Netzanwendungen zur Verfügung in Aussicht gestellt hat. Mit dem Förderaufruf DigENet I (3. März bis 15. April 2021) adressiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Unternehmen und industriegeführte Forschungsverbünde und fordert diese auf, sich mit innovativen Projektideen auf eine Förderung für die Weiterentwicklung und Anwendung der Smart-Meter-Gateway-Kommunikationsplattform für die Digitalisierung von Energienetzen zu bewerben.

Forschungsteams haben die Gelegenheit, ihre Skizzen über das Easy-Online-System des Bundes einzureichen. Der Förderaufruf unterstützt die Ziele des Förderschwerpunkts Digitalisierung der Energiewende des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung.

Gesucht: Projektideen mit klarem Anwendungsbezug und kurz- bis mittelfristiger Umsetzungsprognose

Der Förderaufruf DigENet I richtet sich an industriegeführte Verbundvorhaben oder an Einzelvorhaben von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Insbesondere ist die Beteiligung von mindestens einem Hersteller von Smart-Meter-Gateways (SMGW) im Konsortium (beziehungsweise im Einzelvorhaben) notwendig. Um den zeitnahen Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis sicherstellen zu können, müssen die eingereichten Projektideen einen klaren Anwendungsbezug haben und eine realistische kurz- bis mittelfristige Umsetzungsprognose enthalten.

Der Förderaufruf DigENet I steht im Kontext des Anfang 2020 veröffentlichten Fahrplans des BMWi für die weitere Digitalisierung der Energiewende. Dieser sieht unter anderem vor, bis 2030 möglichst viele Messstellen mit Smart-Meter-Gateways (SMGW) auszustatten und möglichst viele energiewenderelevante Anwendungen und Dienste darüber laufen zu lassen.

Informationen zur Antragstellung:

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