CRM-Kongress 2026: Wenn CRM plötzlich mitdenkt
Eine neue Location, zwei Tage voller Aha-Momente und eine Frage, die bei der CRM-Community in Metzingen noch lange nachhallte: Wie bleibt man in Zeiten von Wandel und Krisen hoffnungslos optimistisch?
Was uns verbindet: CRM-Community
Was macht CURSOR eigentlich aus? Schon der erste Programmpunkt gab eine Antwort darauf: Mit einer besonderen Performance eröffnete CEO Jürgen Heidak den Kongress und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch das bunte CURSOR-Universum. Das Ziel stand dabei von Anfang an fest – die CRM-Community selbst. Genau sie stand die gesamten zwei Tage im Mittelpunkt: Der Kongress dreht sich nicht nur um Technologie, sondern vor allem um Menschen, die gemeinsam etwas bewegen.
Was bewegt: Künstliche Intelligenz im smarten CRM
KI ist auf dem CRM-Kongress kein neues Buzzword mehr, denn die Community denkt längst weiter. Wie weit, zeigte sich gleich mehrfach: Evalanche (SC-Networks GmbH) und crm consults GmbH machten in drei Use-Cases greifbar, wo Marketing-Automation im CRM ihren festen Platz findet. Wavestone ging einen Schritt weiter und skizzierte, wie autonome KI-Agenten schon heute für Stadtwerke arbeiten könnten. Und die A/V/E erinnerte in ihrer Keynote an eine unbequeme Wahrheit: Wer KI einsetzen will, muss zuerst seine Prozesse wirklich verstehen, denn Technologie ersetzt kein Denken.

Director of Product Management and Marketing Anne Rühl stellt in ihrem Keynote-Vortrag die CURSOR KI-Agenten vor.
Den Höhepunkt setzte Anne Rühl (CURSOR Software AG) mit ihrer Keynote „KI-Agenten im CRM der Zukunft“. Ihre Botschaft: Schluss mit CRM als reinem Verwaltungstool. Die Zukunft gehört einem System, das aktiv mitdenkt. Individualisierbare KI-Agenten für Marketing, Vertrieb oder Kundenservice sollen das möglich machen. Und dann fiel er zum ersten Mal: der Name „CUKI“ – CURSORs hauseigene KI-Agenten, gedacht als konsequente Weiterentwicklung von „Chat With Your Data“. Ein Name, den man sich merken sollte.
Was heute schon möglich ist: Use-Cases direkt aus der Praxis
KI war nur ein Kapitel – der eigentliche Beweis kam von den Kunden selbst. In ihren Use-Cases wurde sichtbar, was TINA und EVI im Alltag wirklich leisten: aus Zeitfressern wird Zeitgewinn, aus Chaos wird Klarheit.
Bei der N-ERGIE steuerte das Leadmanagement lange im Blindflug. Heute läuft es strukturiert, übersichtlich und spürbar effizienter. Wie flexibel Vorgangsmanagement sein kann, bewies die ENTEGA Plus GmbH. Die nvb Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH lieferte einen weiteren deutlichen Beweis. Weg von verstreuten Insellösungen, hin zu echtem 360-Grad-Kundenservice – einfacher, schneller, aus einem Guss.
Wie viel Feinschliff selbst ein etabliertes System verträgt, zeigten die Stadtwerke Düsseldorf AG und avenit AG mit ihrem UX-Update für EVI. Die e-netz Südhessen AG digitalisierte in TINA ihren notorisch komplexen Hausanschluss-Prozess und machte aus dem Bürokratie-Monster einen schlanken Ablauf. Ergänzend zu den Praxisbeispielen lenkte rku.it den Blick auf das große Ganze. Plattformen, so ihr Fazit, sind längst mehr als Werkzeuge. Sie sind Enabler für eine moderne Energiewirtschaft. Wer seine Prozesse konsequent standardisiert, verwandelt genau das in einen echten Projektbeschleuniger.
Wo Wissen persönlich wird: Marktplatz und CRM-Garage

Das CURSOR-Team feiert einen gelungenen CRM-Kongress.
Nicht nur auf der Bühne wurden begeisternde Möglichkeiten für CRM-Plattformen geteilt. Auch abseits davon war Austausch garantiert. Auf dem Marktplatz standen unsere Partner den zahlreichen Interessierten Rede und Antwort und gingen dabei ganz gezielt auf individuelle Fragen ein. Einige Aussteller nutzten zusätzlich kurze Pitches auf der Bühne, um sich vorzustellen.
So kamen Expert*innen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern zusammen: A/V/E, ITC AG, KMH GmbH, ECOPLAN, Evalanche mit crm consults GmbH, GET AG, Endios, Wavestone, die Energieforen Leipzig und rku.it.
In der CRM-Garage stand das Product Management-Team bereit, um Neuheiten der CURSOR-Plattformen anhand der Informationen direkt aus erster Hand vorzuführen, die auch in einer Keynote vom CURSOR-Team gezeigt wurden.
Was uns weiterbringt: Nach Lösungen streben

Moderator und Bestseller-Autor Dirk Steffens zeigt als Highlight-Speaker, dass es sich lohnt „hoffnungslos optimistisch“ zu bleiben.
In einem mitreißenden Highlight-Vortrag nahm Naturmoderator Dirk Steffens die CRM-Community mit auf eine Reise durch seine Erfahrungen und Beobachtungen aus Natur, Medien und Gesellschaft. Dabei ging er deutlich, aber empathisch auf die Probleme unserer Zeit ein: Klimawandel, Bewahrung der Artenvielfalt und den Sog der schlechten Nachrichten aus aller Welt.
Steffens machte vor allem eines deutlich: „Wir haben mehr Lösungen als Probleme.“ Dort, wo man der Natur und unseren Gedanken Freiraum gibt, können sie heilen. Darum lohnt es sich, an Naturschutz-Maßnahmen festzuhalten, den Algorithmus auf dem Handy positiv zu beeinflussen und in allem „hoffnungslos optimistisch“ zu bleiben.
Was unersetzlich bleibt: CRM-Community

Die CURSOR-Community.
Was den CRM-Kongress besonders macht, zeigt sich nicht nur auf der Bühne, sondern überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Zwischen den beiden Kongresstagen wurde das noch einmal deutlich sichtbar: Beim Abendevent mit gutem Essen, Musik und Tanzfläche, und natürlich der Fotobox mit „K.I.T.T.“ als kleinem Andenken, ging es plötzlich nicht mehr nur um CRM, sondern um echte Begegnung.
Genau das ist der Unterschied, den diese Community macht: Hier trifft man sich nicht nur fachlich, sondern menschlich. Vera Globrecht (Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH) bringt es auf den Punkt: „Was wir mitnehmen, ist die Begeisterung, die hier gelebt wird. Wir nehmen die Kontakte mit, die Vorträge mit. Und wir gehen mit einem vollen Koffer Neuigkeiten nach Hause.“ Diese Mischung aus Wissen, Nähe und Begeisterung bleibt in Erinnerung. Und macht schon jetzt Lust auf die Jubiläumsausgabe 2027 in Frankfurt am Main.
Hier geht es zum Recap-Video:https://vimeo.com/1232035705/803599d127?fl=pl&fe=ti




