Home > Company News > GWAdriga: „iMSys-Infrastruktur bietet unendliche Möglichkeiten für Mehrwertdienste auf einer hochsicheren Basis“

GWAdriga: „iMSys-Infrastruktur bietet unendliche Möglichkeiten für Mehrwertdienste auf einer hochsicheren Basis“

Mehrwertdienste

Die GWAdriga GmbH & Co. KG in Berlin feiert 2021 ihr fünfjähriges Bestehen. Der Full-Service-Dienstleister für Gateway-Administration und Messdatenmanagement blickt optimistisch nach vorn: Weitergehende Mehrwertdienste werden bei der Digitalisierung der Energiewende ein Treiber sein. (Bilder: GWAdriga)

Fünf Jahre GWAdriga: Unendliche Möglichkeiten für Mehrwertdienste endlich nutzen!

„In den letzten fünf Jahren haben wir nicht nur die Prozesse in der Gateway-Administration sauber ins Laufen gebracht und massentauglich gemacht. Wir haben die Verzögerungen beim Start des Rollouts auch dafür genutzt, die Grundlagen für die Umsetzung datenbasierter Mehrwertdienste zu legen. Jetzt sind wir bereit für mehr“, so fasst Dr. Michał Sobótka, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH & Co. KG, die Geschichte von GWAdriga anlässlich des fünfjährigen Firmenbestehens zusammen. Nachdem nun auch der „Stolperstein“ der Entscheidung des OVG Münster vom BMWi kurzfristig aus dem Weg geräumt werden soll und die Gesetzgebung entsprechend angepasst wird, geht GWAdriga gemeinsam mit ihren Kunden daran, die nächsten Schritte der Digitalisierung der Energiewende umzusetzen. „Die iMSys-Infrastruktur aufzubauen, ist anspruchsvoll und in dieser Form weltweit einzigartig. Doch wenn die Digitalisierung der Energiewende gelingt, bietet sie uns unendliche Möglichkeiten für weitergehende Mehrwertdienste – und dies auf einer hochsicheren Basis“, lautet das Credo von GWAdriga zum Jubiläum.

„Bei der Gateway-Administration geht es um hochautomatisierte Prozesse, die idealerweise ohne manuelle Eingriffe stattfinden sollen. Gerade beim Aufbau dieser komplexen IT-Umgebung ist jedoch eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit unerlässlich. Wir durften in den vergangenen fünf Jahren diese intensive und enge Zusammenarbeit erleben – immer auf Augenhöhe, ohne Kommunikationsbarrieren und stets mit Freude über den gemeinsamen Erfolg“, schildert Rainer de Boer, Leiter Produktmanagement bei der > EWE NETZ GmbH, die gemachten Erfahrungen.

„Noch nicht am Ende der Lernkurve angelangt“

„Die ersten fünf Jahre in einem neuen Projekt, das zudem sehr komplex ist, fühlen sich immer länger an. Es musste sich vieles einspielen, was die Technik und die Arbeitsabläufe angeht. Wir haben in den vergangenen Jahren bereits eine steile Lernkurve hingelegt. Aber wir sind noch nicht am Ende angelangt“, so Marc Liebezeit, Leiter gMSB und Prüfstellen bei der RheinEnergie AG, im Rückblick. Und Martin Kloppenburg, verantwortlich für die Ablesesteuerung bei der > Westfalen Weser Netz GmbH (WWN), ergänzt: „Mit der Implementierung der Prozesse und Systeme sind wir einen wesentlichen Schritt vorangekommen. Dennoch steht der Massen-Rollout noch in den Startlöchern. Es wird sich in den nächsten fünf Jahren zeigen, wie belastbar und skalierbar die Prozesse sind. Neben den steigenden Rollout-Mengen werden wir parallel funktionale Erweiterungen realisieren müssen. Und wir sind uns alle sicher, dass auch die Digitalisierungs-Roadmap des Bundeswirtschaftsministeriums hier noch weitere Aufgaben für uns bringt. Ich bin aber davon überzeugt, dass WWN, > RheinEnergie, EWE und die anderen Kunden der GWAdriga die Herausforderungen gemeinsam stemmen werden.“

Inzwischen rollt GWAdriga monatlich vierstellige iMSys-Stückzahlen aus

Mehrwertdienste„Die technische Infrastruktur der intelligenten Messsysteme funktioniert. Jetzt ist es an der Zeit, ihre Möglichkeiten zu erschließen“, erklärt auch Dr. Michał Sobótka (Bild). Das macht sich inzwischen auch an den Stückzahlen bemerkbar. Wurden bei den GWAdriga-Kunden im Jahr 2020 erst insgesamt 1.000 Smart-Meter-Gateways in Betrieb genommen, sind es inzwischen vierstellige Stückzahlen jeden Monat. Auch die Komplexität der Anwendungsfälle nimmt mit der zunehmenden Funktionalität der Gateways stetig zu. Dazu gehört die Abbildung der Einspeiser-Prozesse oder die kundenorientierte Verbrauchsvisualisierung. Auch die Anbindung von bis zu acht Zählern an ein Gateway läuft inzwischen stabil. Das sorgt nicht nur für mehr Wirtschaftlichkeit, sondern erweitert die Möglichkeiten deutlich, beispielsweise im Bereich Mehrsparten-Metering. Andere Mehrwertdienste über das CLS-Management hat GWAdriga ebenfalls bereits in Pilotprojekten mit Kunden und Partnern erschlossen und wird dies nun auch auf die Rolle des Netzbetreibers ausweiten, der beim Regeln und Steuern die zentrale Rolle spielt.

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung braucht Sicherheit
Nach Verunsicherung durch das OVG-Urteil reift im Zuge der MsbG-Initiative des BMWi die Erkenntnis: „Digitalisierung braucht Sicherheit!“
Ladesäule
Ladesäule via CLS-Kanal des Smart Meter Gateways mit Backend-Infrastruktur verbunden
Gesetzesanpassungen
Gesetzesanpassungen für einen beschleunigten und rechtssicheren Rollout intelligenter Messsysteme
rde
VOLTARIS und rde kooperieren beim Smart Meter Rollout in Bayern