Pfalzwerke nehmen ihre Marktkommunikation unter die Lupe
Die Marktkommunikation gehört zu den Bereichen in Energieversorgungsunternehmen, die besonders stark unter Druck stehen. Immer wieder neue regulatorische Anforderungen, komplexe Systemlandschaften und der anhaltende Fachkräftemangel erhöhen die Anforderungen an die Teams kontinuierlich. Gleichzeitig bleibt im Tagesgeschäft oft kaum Zeit, Prozesse zu hinterfragen, Wissen strukturiert auszubauen oder notwendige Veränderungen vorzubereiten. Vor diesem Hintergrund haben die Pfalzwerke die Mako365 mit einer Analyse ihres Teams Marktkommunikation beauftragt. Ziel war es, die aktuelle Situation umfassend zu betrachten, Herausforderungen zu identifizieren und Ansatzpunkte für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung aufzuzeigen.
Marktkommunikation unter Druck
Die Pfalzwerke AG ist ein regional verankerter und bundesweit tätiger Energiedienstleister mit Hauptsitz in Ludwigshafen am Rhein. Mako365 vereint als Unternehmen der Hausheld AG Beratung, operative Services und Software für die Energiewirtschaft. Diese Kombination aus strategischer Beratung und operativer Praxiserfahrung prägte auch den Ansatz des Projekts. Über mehrere Wochen führten die Berater zahlreiche Gespräche mit Mitarbeitenden, Führungskräften und weiteren Beteiligten, beobachteten Arbeitsabläufe, analysierten bestehende Systeme und beleuchteten die alltäglichen Herausforderungen im Team aus unterschiedlichen Perspektiven.
Dabei zeigte sich ein Bild, das viele Unternehmen der Branche kennen dürften: Die Mitarbeitenden verfügen über ein hohes Maß an Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein. Gleichzeitig stellen die Vielzahl regulatorischer Änderungen, Systembrüche zwischen unterschiedlichen IT-Anwendungen sowie begrenzte personelle Ressourcen die Teams vor immer größere Herausforderungen. Hinzu kommt, dass im operativen Tagesgeschäft häufig die Zeit fehlt, um neue Anforderungen strukturiert aufzuarbeiten oder notwendige Schulungen und Weiterentwicklungen konsequent voranzutreiben.
Hohe Kompetenz trifft wachsende Herausforderungen
„Wir haben nach einem Partner gesucht, der nicht nur Prozesse analysiert, sondern auch die praktische Marktkommunikation wirklich versteht. Genau das haben wir bei Mako365 gefunden. Die Zusammenarbeit war von Anfang an unkompliziert, offen und auf Augenhöhe. Das Team wurde bei unseren Mitarbeitenden sehr gut angenommen, weil hier keine klassischen Berater auftraten, sondern Menschen, die die täglichen Herausforderungen aus eigener Erfahrung kennen.“
Wolfgang Lösch, Abteilungsleiter Energiewirtschaftliche Services der Pfalzwerke AG
Beratung aus der operativen Praxis
Genau dieser praxisnahe Ansatz machte das Projekt auch für Mako365 zu etwas Besonderem. Statt eines klassischen Beratungsteams waren erfahrene Mitarbeitende aus dem operativen Geschäft im Einsatz.
„Für uns war das Neuland. Bisher wurden solche Beratungsprojekte bei Mako365 in der Regel von der Geschäftsführung begleitet. Bei den Pfalzwerken war es erstmals unser Leiter Operations, unterstützt von zwei Kollegen aus dem operativen Geschäft. Das hat viele Gespräche verändert. Wenn Menschen miteinander sprechen, die dieselben Prozesse, Systeme und Herausforderungen aus dem Alltag kennen, entsteht schnell eine andere Offenheit.“
Steffen Bretzer, Teamleiter Lieferantenprozesse bei Mako365.
Drei Handlungsfelder im Fokus
Im Verlauf der Analyse kristallisierten sich drei zentrale Themenfelder heraus: Team, Systeme und Regulatorik. Besonders deutlich wurde, wie eng diese Faktoren miteinander verknüpft sind. Viele Herausforderungen lassen sich deshalb nicht allein durch zusätzliche Mitarbeitende lösen. Ebenso wichtig sind funktionierende Prozesse, passende Systeme und ausreichend Zeit, um neues Wissen aufzubauen und Veränderungen nachhaltig umzusetzen.
Erste Maßnahmen und Erkenntnisse
Auf Basis der Ergebnisse wurden bereits erste Maßnahmen angestoßen. Dazu gehören unter anderem eine strukturierte Erhebung vorhandener Kompetenzen, darauf aufbauende Schulungsangebote sowie die Weiterentwicklung organisatorischer Strukturen.
Die Analyse hat zugleich gezeigt, dass viele der identifizierten Herausforderungen keineswegs pfalzwerksspezifisch sind. Sie begegnen derzeit zahlreichen Energieversorgern. Umso wichtiger ist es, regelmäßig einen Schritt zurückzutreten, bestehende Strukturen zu hinterfragen und den Menschen in den Prozessen zuzuhören. Genau dafür wurde das Projekt bei den Pfalzwerken genutzt.




