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Start frei für die ersten Smart Meter Gateways mit EUCC-Zertifizierung

Martin Schäning, Teamleiter Smart Metering Stadtwerke Norderstedt, und Antonio Marcello, Account Manager Vertrieb EFR GmbH, bei der Übergabe des SGH-S.
Martin Schäning, Teamleiter Smart Metering Stadtwerke Norderstedt, und Antonio Marcello, Account Manager Vertrieb EFR GmbH, bei der Übergabe des SGH-S. (Bild: © EFR)

„Pole Position“ für EFR und die Stadtwerke Norderstedt

Die Stadtwerke Norderstedt sind einer der ersten Nutzer der neuen Version v2.00 des Smart-Meter-Gateway SGH-S der EFR GmbH. Das Gerät wurde als erstes Gateway nach European Cybersecurity Certification (EUCC-Verordnung EU 2024/482) in Deutschland zertifiziert und ist bereit für die „TR v2.0“.

Am Dienstag, 14. April 2026, übergab der Energiemanagement-Spezialist EFR eines der ersten EUCC-zertifizierten Geräte im Technikzentrum der Stadtwerke Norderstedt offiziell an den Teamleiter Smart Metering, Martin Schäning. Danach erfolgte die Inbetriebnahme durch Techniker der Stadtwerke Norderstedt am Einbauort. Erwartungsgemäß gelang der Verbindungsaufbau auf Anhieb und das Gateway kommunizierte problemlos mit der von den Stadtwerken genutzten BSI-zertifizierten GWA-Plattform Tremondi des Anbieters MeterPan.

Damit beweist die neue Version des Secure Smart Grid Hub, dass sie vom Start weg stabile Systemprozesse und Investitionssicherheit garantieren kann. Zudem gewährleistet die EFR eine hohe Geräteverfügbarkeit. Ebenso wie kurzfristige Lieferfähigkeit, denn das Gateway wird zentral in Deutschland am Thüringer Standort Wutha-Farnroda produziert.

„Wir sind in der Lage, Verteilnetzbetreiber bei der Erreichung ihrer Pflichteinbauquoten zuverlässig zu unterstützen – in Absprache auch kurzfristig und ohne, dass Mindermengenaufschläge drohen“,

so Antonio Marcello, Account Manager Vertrieb bei EFR.

Weiterentwicklung auf solider Basis

Das neue Smart-Meter-Gateway SGH-S v2.00 fügt sich nahtlos in die Entwicklungsstrategie der EFR GmbH ein, die von Anfang an die Integration in alle gängigen GWA-Systeme und die Interoperabilität mit einer Vielzahl von Zählern – auch spartenübergreifend – priorisiert.

Funktional bringt die neue Version unter anderem das Kompakt-Profil für Wireless M-Bus mit sich. Damit können 15-Minuten-Werte von bis zu 52 Zählern – 42 drahtlos und 10 drahtgebunden – über ein Gateway verarbeitet werden. Das ist vor allem für größere Liegenschaften interessant, weil sich die Wirtschaftlichkeit verbessert. Neu ist außerdem die Anbindung an Netzwerkmanagementsysteme. Dabei arbeitet EFR eng mit dem Münchner Unternehmen SPiNE zusammen, dessen System Gateways verschiedener Hersteller einbindet und zentral verwaltet.

Mit der Version v2.00 des SGH-S lassen sich Funktionen wie die Steuerung aus dem Gateway durch Software-Updates nachrüsten („TR v2.0 ready“). Dadurch ist eine hohe Investitionssicherheit gegeben. Eine Zertifizierung nach der neuen Technischen Richtlinie 2.0 befindet sich in Vorbereitung.

 

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