40 Produktivsetzungen stehen an
„CLS-ready“ heißt es bei Thüga SmartService (TSG). Gerade sind die ersten fünf Stadtwerke produktiv gegangen. Bis Ende August werden es nach aktuellem Plan 10 Kunden sein und bis Ende des Jahres sind insgesamt 40 Produktivsetzungen geplant.
Startpunkt „technischer Durchstich“ bei der Steuerung
Im Frühjahr 2026 konnte TSG bei einem Pilotkunden den sogenannten „technischen Durchstich“ vermelden. Gemeint ist damit die technologische Fähigkeit Steuerbefehle aus einem Niederspannungscockpit im CLS-Management zu empfangen und diese anschließend erfolgreich an eine Steuerbox im Feld auszuspielen.
„Insbesondere die für diesen Erfolg notwendige Interoperabilität unterschiedlichster Umsysteme und Hardware-Komponenten stellte uns und den gesamten Markt vor Herausforderungen. Umso bedeutender war seinerzeit der erreichte Meilenstein.“
Peter Wurzer, Produktmanager für das Thema CLS bei TSG
Produktivsetzung der Pilotkunden erfolgt
In den letzten Wochen sind nun mit Stadtwerke Jena Netze, Energieversorgung Selb-Marktredwitz, Stadtwerke Bad Säckingen, Stadtwerke Waldshut-Tiengen und BSIEnergy (Braunschweig) die ersten fünf Messstellenbetreiber produktiv in Sachen CLS-Management. Diese fünf Versorger arbeiteten als Pilotkunden partnerschaftlich mit der TSG am Thema Steuerbarkeit und befinden sich nun im Live-Betrieb.
„Eine große Herausforderung für viele Messstellenbetreiber ist aktuell noch die Anbindung an die Verbrauchsabrechnungssysteme. Hier hinkt der Markt hinter den Entwicklungen im CLS-Management deutlich hinterher und eine Anbindung ist leider im Moment oftmals noch sehr schwierig.“
Michael Hölzl, Director Energy Solutions bei TSG
Ambitionierte Ziele für den Steuerrollout 2026
Nun werden die Produktivsetzungen bei den CLS-Kunden der TSG weiter hochgefahren. Bereits bis Ende August kommen fünf Kunden hinzu und bis Ende des Jahres ist geplant mit weiteren 30 Messstellenbetreibern auf der Systemlandschaft von Robotron live zu gehen. Dort ist auch die Gateway Administration der TSG verortet.
„Dadurch, dass GWA und CLS über eine führende technologische Plattform laufen, erzielen wir ein ausgereiftes Zusammenspiel und reduzieren Schnittstellen, die bekanntlich immer mit Risiko verbunden sind.“
Martin Krambo, Leiter Messsysteme bei Jena Netze
Um im Steuerungsrollout einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist man seitens TSG mit den CLS-Kunden bereits im Austausch bzgl. der gemeinsamen Planung. Bei weiteren Kunden, die sich in den nächsten Monaten in der Rollout-Pipeline befinden, starten die Anfragen.





