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Projektgruppe „Prüfungen in der Cloud“ der Agentur für Messwertqualität und Innovation e. V. ist erfolgreich gestartet

Die Auswertung von Zählerdaten in der Cloud soll Fehler schneller erkennen und Prüfprozesse im eichpflichtigen Verkehr verbessern.
Die Auswertung von Zählerdaten in der Cloud soll Fehler schneller erkennen und Prüfprozesse im eichpflichtigen Verkehr verbessern. (Bild: © kras99/AdobeStock)

Messdaten aus der Ferne: a:m+i treibt Prüfungen in der Cloud voran

Die zunehmende Fernübertragung von Messdaten aus Verbrauchszählern bietet Prüfstellen, Herstellern, Anwendern und Eichbehörden neue zukunftsweisende Möglichkeiten, die neben einer schnelleren Verarbeitung und Fehlererkennung zusätzlich Einsparpotenziale bietet. Vor diesem Hintergrund hat die Agentur für Messwertqualität und Innovation e. V. (a:m+i) nun die Projektgruppe „Prüfungen in der Cloud“ ins Leben gerufen. Geleitet wird diese PG von Erwin Ruoff und Frank Wolf. Die Projektgruppe wird außerdem auf Vorstandsebene begleitet; der Vorstandsvorsitzende Jürgen Kramny nimmt aktiv an den Projektsitzungen teil und stellt die enge Anbindung der Arbeitsergebnisse an Vorstand und Mitgliedschaft sicher.

Worum geht es?

Die Projektgruppe befasst sich dabei mit der Frage, welche Möglichkeiten die Cloud bietet, um die gesamte Prozesskette im eichpflichtigen Verkehr zu überwachen und zu prüfen:

  • Verlängerung der Nutzungsdauer im Feld (Reduzierung Zählerwechsel)
  • Unterstützung der Marktüberwachung der Eichbehörden
  • Steigerung Verbraucherschutz durch unmittelbare Fehlererkennung
  • Reduzierung von Befundprüfungen durch Transparenz und Vertrauen

Im Mittelpunkt stehen dabei die Untersuchung und Bewertung von:

  • Zustandsanalyse einzelner Messgeräte und im Fehlerfall die Informationsweitergabe an die betroffenen Marktteilnehmer
  • Statistische Auswertung der im Netz verbauten Verbrauchszähler auf Grund übertragen Messdaten
  • Rechtliche Aspekte

Arbeitsweise:

Die PG „Prüfungen in der Cloud“ ist zudem interdisziplinär besetzt – mit Experten aus Prüfstellen, Herstellern, Forschung und Messstellenbetreibern aller Energiesparten und Wasser. Betrachtet werden zunächst die bereits übertragenen Daten und in Hinblick auf die oben genannte Zielsetzung bewertet. In einem zweiten Schritt will man gegebenenfalls fehlende Daten identifizieren und den Aufwand, um diese in die Übertragung zu integrieren, analysieren.

Die Ergebnisse der Projektgruppe sollen außerdem als fundierte Empfehlung oder Whitepaper aufbereitet werden und eine belastbare Grundlage für die Nutzung vom Smart Meter Technologien im gesetzlichen Messwesen für Transparenz, Kostenreduzierung und Vertrauen in die eingesetzte Messtechnik schaffen. Die Vorstellung der Arbeitsergebnisse ist im Rahmen der nächsten a:m+i Mitgliederversammlung vorgesehen. Die Projektgruppe „Prüfungen in der Cloud“ leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Messwesens im Spannungsfeld von Metrologie, Digitalisierung und Regulierung.

Neben den „ständigen“ Arbeitsgruppen der a:m+i sind aktuell zwei zeitlich befristete Projektgruppen aktiv. Zum einen ist das die PG „Funk“ (weitere Infos) und die hier erwähnte PG „Prüfen in der Cloud“.

Die „ständigen“ Arbeitsgruppen beschäftigen sich dabei aktuell mit den folgenden Kernthemen:

  • Digitalisierung in Prüfstellen optimieren
  • Stichprobenverlängerung: Erfahrungsaustausch
  • E-Mobilität: Messung und Abrechnung optimieren
  • Datenschutz vs. „Gläserner Kunde”
  • Intelligente Messsysteme: Prüfbarkeit (SMGW) sicherstellen
  • Impulsgeber für Zukunftsthemen
  • Partnernetzwerk weiter ausbauen
  • Prüfmittel: Überprüfung und Benchmarking durchführen

Agentur für Messwertqualität und Innovation e.V. (a:m+i)

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