Weiteres Stadtwerk tritt der Interessensgemeinschaft bei
Der Energieversorger aus Mülheim an der Ruhr „medl – mein Stadtwerk“ ist vom Nutzen der Business Objects for Energy für das eigene Unternehmen und die gesamte Energiewirtschaft überzeugt. Er will den Softwarestandard aktiv mitentwickeln und nach vorne bringen.
„Riesiges Potenzial“
Die medl GmbH, Energieversorgerin aus Mülheim an der Ruhr, ist der Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft (BO4E) e. V., Hückelhoven, beigetreten. „Wir sehen in den BO4E ein riesiges Potenzial für unser Unternehmen und für die gesamte Energiewirtschaft“, begründet Felix Hofmann von medl die Entscheidung. Der Digitalisierungsbeauftragte erläutert: „Tagtäglich arbeiten wir daran, unsere Prozesse zu optimieren, um unseren Kunden den bestmöglichen Service zu fairen Preisen zu bieten. In der Praxis stoßen wir dabei jedoch oft auf die Hürde, dass Daten aufwändig gesucht, definiert und neu kommuniziert werden müssen.“ Der IT-Experte fährt fort: „Diesen manuellen Aufwand möchten wir uns in Zukunft sparen. Mit unserem BO4E-Beitritt wollen wir nicht nur passiv vom Standard profitieren, sondern diesen als Mitglied aktiv mitentwickeln und nach vorne bringen.“
Erneut ein Stadtwerk in der Interessengemeinschaft

Peter Martin Schroer. Bild: © BO4E
„Wir freuen uns sehr, mit medl erneut ein Stadtwerk in unserer Interessengemeinschaft begrüßen zu dürfen. Dies zeigt, dass nicht allein Softwarehäuser, sondern auch Energieversorger, den Nutzen unseres Standards zu schätzen wissen.“
Peter Martin Schroer, Vorsitzender des gemeinnützigen BO4E-Vereins
Die medl GmbH, die mehrheitlich der Stadt Mülheim an der Ruhr gehört, bietet ihre Leistungen unter dem Unternehmensmotto „Wir machen Energie für Mülheim und die Region“ an. Das Portfolio umfasst Grünstrom, Erdgas und Fernwärme, Glasfaser, E-Mobilität sowie Photovoltaik. Mit der zunehmen-den Produktdiversifizierung sowie Digitalisierung des EVUs ist auch dessen Anspruch an eine funktionsübergreifende Softwarearchitektur gestiegen.
Mit BO4E Komplexität beherrschen
„Die Software muss Komplexität beherrschen und Datentransfers schnell, sicher und wirtschaftlich gewährleisten“, unterstreicht Hofmann. Und weiter: „Indem wir Strukturen Schritt für Schritt BO4E-kompatibel gestalten, machen wir den Weg für Inhalte frei, ohne uns über die Form Gedanken machen zu müssen.“ Der Digitalmanager verweist mit diesen Worten auf das Grundprinzip der „Business Objects for Energy“: Diese fungieren als Muster für Einheitsschnittstellen zwischen Software-Applikationen.
Egal welchen Inhalts oder welcher Herkunft: Verfügt eine Software-Applikation über eine BO4E-konforme Schnittstelle, ist sie auf Anhieb mit anderen BO4E-konformen Applikationen kompatibel. Eine zeit- und kostenaufwändige Programmierung individueller Schnittstellen ist nicht mehr erforderlich. Alle von der Interessengemeinschaft entwickelten Business Objects stehen als Open-Source-Angebot zur Verfügung. Sie können damit von interessierten Unternehmen zu Programmierzwecken kostenfrei genutzt werden.
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