Vom Praktikum auf den Chefsessel
Ein Praktikum kann einer Karriere einen mächtigen Schub verleihen. Warum das bei CURSOR Software AG so ist, erzählen CEO Jürgen Heidak und Business Consultant Bendiks Rehm. Zwei Generationen, zwei Mal Leidenschaft fürs Kundenmanagement – ein gemeinsamer Startpunkt. m Interview berichten beide, wie aus ersten Einblicken ins Unternehmen langfristige Karrierewege wurden. Und sie erklären, warum frühe Praxiserfahrung, Eigeninitiative und ein passendes Umfeld dabei eine zentrale Rolle spielen.
e.b: Herr Heidak, Sie als CURSOR-Urgestein, Hand aufs Herz: Kann ein Praktikum wirklich alles verändern?
Jürgen Heidak: Die klare Antwort: Ja! Ich bin 1998 mit einem Praktikum gestartet – eigentlich nur für ein paar Monate. Daraus wurde erst eine Werkstudentenstelle, dann eine Festanstellung und schließlich 28 Jahre bei CURSOR. Vom Entwickler über das Consulting bis hin zum Vorstand und dann CEO. So eine Entwicklung ist nicht selbstverständlich. Man erlebt sie auch nicht überall. Damit hätte ich nicht in meinen kühnsten Träumen rechnen können.
e.b: Herr Rehm, Sie stehen trotz Ihres Aufstiegs innerhalb von CURSOR immer noch am Anfang Ihrer Karriere. Wie sah Ihr Weg aus?
Bendiks Rehm: Ich bin Anfang 2023 als Werkstudent im Vertrieb eingestiegen. Während meines Masters bin ich ins Consulting gewechselt – und etwa eineinhalb Jahre später fest eingestiegen. Heute leite ich eigene Projekte beim Kunden. Das ging recht schnell, aber genau das sorgt jeden Tag dafür, dass es nie langweilig wird.
Einstieg während des Studiums
e.b: Zwei unterschiedliche Wege – was verbindet Sie?
Jürgen Heidak: Ich denke, uns verbindet insbesondere der Einstieg während des Studiums. Das ist ein echter Gamechanger. Man bekommt früh einen Einblick darin, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und merkt schnell, ob das Umfeld passt, in dem man sich künftig beruflich engagieren möchte.
Bendiks Rehm: Absolut. Und man setzt das, was man im Studium lernt, direkt in der Praxis um. Gerade Themen wie digitale Transformation oder Change Management begegnen mir heute ständig im Job.
e.b: Herr Rehm, was genau machen Sie als Business Consultant?
Bendiks Rehm: Im Grunde bin ich IT-Projektleiter und Berater in einem. Ich begleite Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung unserer CRM-Plattform. Das heißt: Ich bin die Schnittstelle zwischen Kunde und Umsetzung. Besonders reizvoll ist, dass man die Ergebnisse direkt sieht. Dass unsere Systeme oft von hunderten oder sogar tausenden Anwendern genutzt werden, geht mit viel Verantwortung einher und stiftet auch echten Mehrwert.
e.b: Was macht den Job für Sie persönlich besonders?
Bendiks Rehm: Ganz klar: Die Arbeit mit Menschen. Wenn ein Projekt erfolgreich ist und man merkt, dass Prozesse beim Kunden wirklich einfacher werden, ist das ein richtig gutes Gefühl.
Jürgen Heidak: Für mich ist es vor allem die Entwicklung – sowohl der Menschen als auch des Unternehmens. Es ist spannend zu sehen, wie sich Teams, Technologien und das Portfolio über die Jahre weiterentwickeln.
Wer Motivation zeigt, bekommt seine Chance. Bei uns gibt es keine starren Karrierepfade. Wenn jemand Ideen hat und Dinge verändern will, stehen ihm sämtliche Türen weit offen.
CURSOR als Arbeitgeber
e.b: Herr Heidak, was zeichnet CURSOR als Arbeitgeber aus?
Jürgen Heidak: Wer Motivation zeigt, bekommt seine Chance. Bei uns gibt es keine starren Karrierepfade. Wenn jemand Ideen hat und Dinge verändern will, stehen ihm sämtliche Türen weit offen. Genau das hat mich damals überzeugt – und das gilt bis heute.
Außerdem haben wir mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Justus-Liebig-Universität in Gießen einen echten Standortvorteil. Der Austausch mit den Hochschulen ist eng, und wir kommen früh mit gut ausgebildeten Nachwuchskräften in Kontakt. Das passt perfekt zu unserem Anspruch, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.
e.b: Herr Rehm, Sie haben Ihr Studium bewusst praxisnah ausgerichtet. Warum?
Bendiks Rehm: Ich habe zuerst Wirtschaftsinformatik studiert, aber mir fehlte der Praxisbezug. Deshalb bin ich an die THM gewechselt und habe BWL mit Schwerpunkt Digital Business studiert. Dort war vieles projektbasiert und nah an der Realität. Das hat mir extrem geholfen.
e.b: Wie gut hat Sie das Studium auf den Job vorbereitet?
Bendiks Rehm: Sehr gut. Gerade durch Gruppen- und Projektarbeiten lernt man, wie Zusammenarbeit funktioniert. Und viele Inhalte begegnen mir täglich – nur eben nicht theoretisch, sondern ganz konkret beim Kunden.
Seid offen, geht auf Menschen zu und nutzt jede Gelegenheit zum Netzwerken. Und ganz wichtig: Wartet nicht zu lange, um praktische Erfahrungen zu sammeln.
e.b: Zum Schluss: Ihre Tipps an Studierende?
Jürgen Heidak: Sammelt früh Praxiserfahrung – und habt Spaß an dem, was ihr macht. Und wenn euch etwas nicht passt: Anpacken und verändern.
Bendiks Rehm: Seid offen, geht auf Menschen zu und nutzt jede Gelegenheit zum Netzwerken. Und ganz wichtig: Wartet nicht zu lange, um praktische Erfahrungen zu sammeln und ggf. bereits im Studium entscheidende Weichen zu stellen.
Fazit:
Ob 28 Jahre oder 18 Monate – der Einstieg bei CURSOR beginnt oft schon im Studium. Aus ersten Praxiserfahrungen werden echte Karrieren. Oder, um es mit Jürgen Heidak zu sagen: „Manchmal reicht ein Praktikum, um alles ins Rollen zu bringen.“




