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Nach grüüün-Lieferstopp: Transparenz ist die neue Sicherheit

Tobias Hirt ist Gründer von Fairster, einem gemeinnützigen Berliner Stromanbieter.
Tobias Hirt ist Gründer von Fairster, einem gemeinnützigen Berliner Stromanbieter. (Bild: © Fairster/Maximilian König)

Gemeinnütziger Stromanbieter Fairster zieht Lehren aus dem grüüün-Lieferstopp

Rund 200.000 Haushalte verlieren zum 31. Oktober 2026 ihren Stromanbieter. Die Strommarke grüüün stellt ihr Angebot für Privatkundinnen und -kunden ein – knapp zwei Jahre nach dem Markteintritt und trotz beworbener Preisgarantie von bis zu zehn Jahren. Für den gemeinnützigen Berliner Stromanbieter Fairster zeigt der Fall ein Grundproblem des Strommarkts: Verbraucherinnen und Verbraucher suchen Sicherheit, bekommen aber Versprechen, die das Geschäftsmodell dahinter nicht tragen kann. Fairster setzt deshalb auf ein anderes Sicherheitsversprechen: Preise, die jede und jeder selbst nachrechnen kann.

Das eigentliche Problem: Wechseln als Dauerzustand

Der Strommarkt ist für viele Haushalte undurchschaubar. Lockangebote locken Neukundinnen und -kunden, wer bleibt, zahlt oft drauf.




„Die Menschen wollen nicht jedes Jahr wechseln. Sie wollen Ruhe und einen Anbieter, dem sie vertrauen können. Zehn Jahre Festpreis klingen nach genau dieser Ruhe. Aber eine Preisgarantie ist nur so stark wie das Modell dahinter. Wenn das Modell nicht trägt, stehen 200.000 Haushalte mit drei Wochen Vorlauf vor der Grundversorgung.“

Tobias Hirt, Gründer von Fairster




Fairsters Antwort: ein offenes Buch statt zehn Jahre Versprechen

Sein Unternehmen legt offen, wie sein Preis entsteht: Einkaufspreis, Strukturierung, ein Verwaltungsbudget und gesetzliche Kosten wie Netzentgelte. Als gemeinnützige gGmbH verfolgt der Anbieter nach eigenen Angaben keine Gewinnabsicht und zahlt keine Rendite an Investoren. Ein mögliches Plus aus dem Strukturierungsbudget wird als Jahresauszahlung an Kundinnen und Kunden der entsprechenden Jahrestarifbindungen ausgezahlt.




„Wir versprechen einen Preis, den du jedes Jahr selbst nachprüfen kannst – wir sind ein offenes Buch. Jeder Bestandteil unseres Preises ist erklärt. Transparenz ist die neue Sicherheit.“

Tobias Hirt




Über Fairster

Die fairster. Energie gGmbH mit Sitz in Berlin ist nach eigenen Angaben der erste Stromanbieter Deutschlands in gemeinnütziger Trägerschaft. Fairster liefert 100 Prozent Ökostrom direkt von Produzenten in Deutschland. Gründer Tobias Hirt hat jahrelang Verbraucherinnen und Verbrauchern geholfen, sich gegen unfaire Preiserhöhungen und falsche Abrechnungen von Energieanbietern zu wehren. Mehr unter fairster.de.

Pressekontakt

Tobias Hirt fairster. Energie gGmbH pr@fairster.de