Home > Studien & Umfragen > Heizspiegel für Deutschland: Preise steigen 2026

Heizspiegel für Deutschland: Preise steigen 2026

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus (130 Quadratmeter) kletterten die Ausgaben 2025 bei einer Gasheizung im Schnitt auf 2.040 Euro (+15 Prozent), während Besitzer einer Ölheizung 2.145 Euro (+1 Prozent) bezahlten. Mit einer Wärmepumpe lagen die Kosten bei lediglich 1.260 Euro (+5 Prozent).
„Heizspiegel für Deutschland 2026“ der gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund / Stiebel Eltron. (Grafik: © Stiebel Eltron)

Gemischte Entwicklung mit Preissprüngen bei Heizöl

Das Heizen in Deutschland hat sich nach einer kurzen Phase der Entspannung wieder spürbar verteuert. Im Abrechnungsjahr 2025 mussten Verbraucher vor allem bei Gas- und Holzpelletheizungen deutlich mehr bezahlen. Für das laufende Jahr prognostizieren Experten eine gemischte Entwicklung mit Preissprüngen beim Heizöl. Langfristig droht allen fossilen Heizsystemen eine deutliche Kostensteigerung. Wärmepumpensysteme bleiben dagegen dauerhaft am günstigsten. Das geht aus dem neuen „Heizspiegel für Deutschland 2026“ hervor, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund veröffentlicht hat.

Für das laufende Abrechnungsjahr 2026 wird mit weiteren starken Verschiebungen gerechnet. Verbraucher mit einer Ölheizung müssen sich wegen globaler Krisen auf erhebliche Mehrkosten einstellen: Bei Einfamilienhäusern droht ein Plus von 28 Prozent (auf 2.745 Euro). Auch Holzpellets dürften wegen knapper Rohstoffe um rund 17 Prozent teurer werden. Quelle: "Heizspiegel für Deutschland 2026" der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund.

Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in einem Mehrfamilienhaus fielen 2025 im Schnitt folgende Kosten an: Bei einer Gasheizung 1.170 Euro (+14 Prozent), während Besitzer einer Ölheizung 1.030 Euro (unverändert) bezahlten. Mit einer Wärmepumpe lagen die Kosten bei lediglich 715 Euro (+5 Prozent).
Quelle: „Heizspiegel für Deutschland 2026“ der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/62786 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.




„65 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sprechen sich dafür aus, in eine strombasierte Heizung zu investieren. Diese soll vorrangig mit erneuerbaren Energien heizen, um die laufenden Betriebskosten zu senken und bei den steigenden Emissionskosten bei Öl oder Gas zu sparen. Darüber hinaus soll sie einen Ausweg aus den Abhängigkeiten in der Versorgung bei den fossilen Energieträgern Öl und Gas bieten, Diese Ergebnisse hatte unsere bevölkerungsrepräsentative Umfrage ´Energie-Trendmonitor´ bereits zum Jahresstart 2026 ergeben. Die aktuelle Teuerung bei fossilen Energien mit langfristig negativer Preisprognose dürfte die Motivation der Menschen zum Wechsel auf eine Wärmepumpenheizung weiter steigern.“

Heinz-Werner Schmidt, Geschäftsführer von Stiebel Eltron




Wärmepumpen hängen fossile Systeme ab

Im Abrechnungsjahr 2025 zeigten sich laut „Heizspiegel Deutschland“ massive Preisunterschiede je nach Heizart. Nach Auswertung von mehr als 90.000 Gebäudedaten heizten Haushalte mit einer Wärmepumpe am günstigsten.

Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in einem Mehrfamilienhaus fielen im Schnitt folgende Kosten an:

  • Erdgas: 1.170 Euro (+14 Prozent gegenüber dem Vorjahr)
  • Fernwärme: 1.295 Euro (+6 Prozent)
  • Heizöl: 1.030 Euro (unverändert)
  • Holzpellets: 735 Euro (+20 Prozent)
  • Wärmepumpe: 715 Euro (+5 Prozent)

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus (130 Quadratmeter) kletterten die Ausgaben bei einer Gasheizung im Schnitt auf 2.040 Euro (+15 Prozent), während Besitzer einer Ölheizung 2.145 Euro (+1 Prozent) bezahlten. Mit einer Wärmepumpe lagen die Kosten bei lediglich 1.260 Euro (+5 Prozent).

Laufendes Abrechnungsjahr

Für das laufende Abrechnungsjahr 2026 wird mit weiteren starken Verschiebungen gerechnet. Verbraucher mit einer Ölheizung müssen sich wegen globaler Krisen auf erhebliche Mehrkosten einstellen: Für die 70-qm-Musterwohnung prognostiziert der „Heizspiegel“ einen Sprung um 24 Prozent auf 1.275 Euro. Bei Einfamilienhäusern droht sogar ein Plus von 28 Prozent (auf 2.745 Euro). Auch Holzpellets dürften wegen knapper Rohstoffe um rund 17 Prozent teurer werden.

Beim Erdgas könnten die Kosten im Jahresschnitt leicht um etwa 4 Prozent sinken, weil die Gasspeicherumlage entfällt. Allerdings warnen die Experten vor gestiegenen Großhandelspreisen, die zeitverzögert bei den Verbrauchern ankommen. Ende 2026 oder 2027 ist wieder mit Preisanstiegen zu rechnen. Im Vergleich dazu bleiben Wärmepumpen (+3 Prozent) mit nur moderat steigenden Kosten weitgehend preisstabil. Dazu kommt, dass staatliche Förderung Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Energiewende finanziell unterstützt:




„Deutschland hilft bei der persönlichen Energiewende im Heizungskeller mit Förderung. Für private Haushalte gibt es aktuell gute Gründe, zeitnah zu handeln. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, ist sehr gut ausgestaltet. Wegen einer starken sozialen Komponente profitieren in ganz besonderer Weise auch Familien mit Kindern. Allerdings verringern sich die Fördersummen in Zukunft regelmäßig, so dass der Umstieg so schnell wie möglich zumindest eingestielt werden sollte.“

Heinz-Werner Schmidt




Wie sich die private Energiewende im Einzelfall rechnet, lässt sich über den Stiebel Eltron-Angebotsservice auf der Homepage des Unternehmens ermitteln. Hausbesitzer bekommen hier sofort einen ersten unverbindlichen Überblick zu den anfallenden Kosten sowie auf Wunsch ein unverbindliches Komplettangebot eines qualifizierten Fachhandwerkers aus der Region für die Installation einer Wärmepumpe.

Über STIEBEL ELTRON

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von 941 Millionen Euro (2024) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit rund 5.000 Beschäftigten weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Höxter (NRW), in Hameln (NDS), in Freudenberg (NRW) und in Eschwege (Hessen) sowie an fünf weiteren Standorten im Ausland (Arvika/Schweden, Tianjin/China, Ayutthaya/Thailand, Poprad/Slowakei, West Hatfield, Massachusetts /USA).

Pressekontakt

econNEWSnetwork
Carsten Heer
Tel.: +49 (0) 40 822 44 284
redaktion@econ-news.de