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Effizienzsprung für die Energiewirtschaft: Wilken Software Group stellt neue Lösungsplattform vor

]Auf der E-world energy and water präsentiert die Wilken Software Group erstmals die Wilken Lösungsplattform.
Auf der E-world energy and water präsentiert die Wilken Software Group erstmals die Wilken Lösungsplattform. (Bild: © Wilken GmbH).

Wilken Software Group auf der E-world energy & water 2026

Auf der E-world energy and water präsentiert die Wilken Software Group vom 10. bis 12. Februar 2026 in Halle 3, Stand 3B103, erstmals die Wilken Lösungsplattform: Sie vereint die Cloud-native-Entwicklung GY mit den etablierten Abrechnungslösungen ENER:GY und NTS.suite in einer cloudbasierten Lösungsarchitektur mit gemeinsamem Ökosystem-Ansatz. Der Messeauftritt steht damit im Zeichen von hochautomatisierbaren Standardlösungen, die mit einem flexiblen Partner-Ökosystem energiewirtschaftliche Prozesse End-to-End abbilden und einen Effizienzsprung in der Energiewirtschaft ermöglichen.

Herzstück GY

Herzstück der neu entwickelten Lösungsplattform ist die 2025 vorgestellte und konsequent weiterentwickelt cloud-native Produktgeneration GY: Sie vereint einen hohen Standardisierungsgrad mit einer skalierungsorientierten Architektur und schafft die technologische Grundlage für moderne, prozessorientierte Betriebsmodelle. Gleichzeitig investiert Wilken weiter in die Basissysteme ENER:GY und NTS.suite, die künftig in diese moderne Plattformlogik eingebettet sind. Damit ist eine koordinierte Weiterentwicklung gewährleistet und Bestandsinvestitionen sind abgesichert.

„Mit der neuen Plattform als Weiterentwicklung von GY positionieren wir uns bewusst als Lösungspartner der Energiewirtschaft: Statt lediglich Technologie bereitzustellen, fokussieren wir uns auf vorintegrierte, fachlich definierte Lösungsbündel inklusive Prozess- und Strategieberatung.“

Dominik Schwärzel | CEO | Wilken Software Group

Effizienzenhebel Integration-Layer statt Einzel-Schnittstellen

Ein wesentlicher Baustein der Lösungsplattform ist der Integration-Layer. Er bildet die zentrale technische Schicht, über die sämtliche Lösungen im Ökosystem an die betriebswirtschaftlichen Kernprozesse der Wilken Systeme schlüsselfertig statt über Einzelschnittstellen angebunden sind. Der Integration-Layer sorgt dafür, dass sich neue Funktionen – ob aus der Wilken Produktwelt oder von Partnern – nahtlos in die bestehende Prozesslogik einfügen.

Dies erhöht die Stabilität, reduziert Aufwände in der Implementierung und schafft die Voraussetzung, regulatorische Vorgaben wie Marktkommunikation, Messwesen oder Lieferantenwechsel in der Plattform bereitzustellen. Die Lösungsplattform ist offen für weitere Partner, folgt jedoch klaren technologischen und kooperativen Leitlinien. Um so durch eine tiefe Integration ein einheitliches und zuverlässiges Zusammenspiel aller Komponenten sicherzustellen.

KI und Automatisierung: Die neue Einfachheit

In die Lösungsplattform integrierte KI-Funktionalitäten steigern die Produktivität im Tagesgeschäft zusätzlich. Der GPT-basierte Assistent GY:PT macht Wissen schnell verfügbar, erklärt Abläufe, liefert Hinweise zu regulatorischen Anforderungen und automatisiert Prozesse mithilfe von Agentic AI. „Mit GY:PT erweitern wir das Potenzial von KI grundlegend – von einer operativen Unterstützung etwa in Form des Chatbots AIVA hin zu einem strategisch ausgerichteten Werkzeug. GY:PT integriert die komplexen Fachlogiken der Energiewirtschaft, sorgt für regelkonforme Abläufe und entwickelt die Plattform perspektivisch kontinuierlich weiter“, so Dominik Schwärzel. Die Wilken Tochter idesia demonstriert am Messestand außerdem den KI-Voicebot AIVA.

Einen Ausblick auf die weitere KI-Entwicklung, insbesondere mit Blick auf KI-native Ökosysteme, gibt Chief Innovation Officer Mark Bulmahn am Dienstag, 10. Februar 2026, in Halle 4 ab 13.30 Uhr mit dem Vortrag „Building the AI-Native Utility: How energy providers move from IT complexity to competitive advantage“. Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms im Rahmen des Change Forums der E-world.

Migration neu gedacht: Das Doorkeeper-Prinzip

Einen weiteren großen Effizienzhebel stellt Wilken außerdem mit dem Thema Migration vor: Statt Daten erst im Zielsystem zu korrigieren, setzt Wilken auf eine neue „Migration-Engine“: „Nur saubere Daten kommen rein“, konstatiert Schwärzel. Ziel sind planbare und stabil kalkulierbare Projekte – ein zentrales Anliegen vieler EVU in der aktuellen Transformationsphase. Die Migration-Engine prüft Daten bereits vor dem Laden in die Plattform, wodurch sich nach Dominik Schwärzels Schätzung Aufwände in Migrationsprojekten signifikant reduzieren lassen.

„Wir bauen kein neues Abrechnungssystem – wir schaffen ein Betriebssystem für die Energiewirtschaft.“

Dominik Schwärzel | CEO | Wilken Software Group

Die neue Wilken Community

„Wer sich heute für Wilken entscheidet, wählt eine Komplettlösung. Für uns steht eine Kollaborationsoffensive für den deutschen Energiemarkt im Mittelpunkt. Denn wir sind überzeugt: Die komplexen Herausforderungen der Branche lassen sich nicht im Alleingang lösen“, sagt Schwärzel. In diesem Sinne präsentiert Wilken auch die neue Wilken Community als zentralen digitalen Raum, der Marktkommunikation, Regulatorik, Prozessmodelle, Schulungen und Austausch und Beratung zusammenführt.

Fazit: Ein neues Betriebssystem für die Energiewirtschaft

Mit der Lösungsplattform verfolgt Wilken weit mehr als die Modernisierung einzelner Module. Die Plattform adressiert zentrale Effizienztreiber der Branche – von der grundlegenden strategischen Ausrichtung über Prozessabläufe, standardisierte Integrationen bis hin zu KI-gestützten Assistenzsystemen. Und hilft, die wachsenden Herausforderungen aus Regulatorik, Fachkräftemangel und Digitalisierungsdruck nachhaltig zu bewältigen. „Wir bauen kein neues Abrechnungssystem – wir schaffen ein Betriebssystem für die Energiewirtschaft“, fasst Schwärzel zusammen.

 

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