Komplexe Abrechnungsprozesse vom Zählerwert bis zum Zahlungseingang automatisieren
Auf der E-world energy & water vom 10. bis 12. Februar 2026 stellt Solarize Energy Solutions seine Plattform für die Automatisierung komplexer Abrechnungsprozesse in der Energiewirtschaft vor. Der Softwareanbieter konzentriert sich auf die Abrechnung komplexer Energieprodukte, die im Zuge der Energiewende erforderlich sind.
Vollständiges Nebenbuch für dezentrale Versorgungsmodelle
Mieterstrom, On-Site-PPAs, die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) und Energy Sharing erfordern spezialisierte Abrechnungsprozesse, die in klassischen ERP-Systemen häufig nicht wirtschaftlich abgebildet werden können. Hierbei agiert die ISO 27001-zertifizierte Solarize-Plattform als vollwertiges Nebenbuch: Sie automatisiert die gesamte Kette von der Messdatenverarbeitung über die Bilanzierung bis hin zum Forderungsmanagement. An das Hauptbuch werden lediglich aggregierte Summenbuchungen über gesicherte Schnittstellen übertragen.
„Die rechtssichere Abrechnung dezentraler Erzeugungsanlagen stellt für viele Energieversorger die größte operative Hürde dar. Unsere Plattform macht manuelle Abrechnungsaufwände überflüssig, reduziert die Fehleranfälligkeit und gewährleistet die Compliance für alle dezentralen Energiemodelle. Damit schaffen wir die Grundlage für skalierbares Wachstum in diesem Markt.“
Frederik Pfisterer, Geschäftsführer von Solarize Energy Solutions.
Wärme-Abrechnung: Rechtssicherheit und Synergien
In einem Marktumfeld rasanter regulatorischer Änderungen benötigen Wärmelieferanten mehr denn je Rechtssicherheit, Prozesseffizienz und Transparenz. Solarize erweitert daher sein Portfolio und setzt auf seiner Plattform 2026 die Möglichkeit der Wärmeabrechnung um. Im ersten Schritt wird die Abrechnung der Gesamtanlage am Übergabezähler umgesetzt.
Der entscheidende Vorteil für Kunden: Integrierte Quartiersprojekte mit Mieterstrom und Wärme-Contracting lassen sich künftig nahtlos auf einer einzigen Plattform abrechnen. „Dies ermöglicht es unseren Kunden, Quartiersprojekte ganzheitlich zu denken und der Beschleunigung im Contracting-Markt gerecht zu werden“, so Frederik Pfisterer.
Flexible B2B-Tarife ohne manuelle Nachbearbeitung
Dabei fordert der B2B-Vertrieb zunehmend maßgeschneiderte Tarife und komplexe Spot- bzw. Tranchenprodukte. Viele Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen können die Abrechnung dieser zeitreihen-basierten Tarife jedoch nicht effizient in ihren Bestandssystemen abbilden. Die Folge: fehleranfällige manuelle Bearbeitung in Excel, die die Akquise neuer Geschäftskunden bremst.
Dank der API-First-Philosophie ermöglicht die Solarize-Plattform eine nahtlose Integration in bestehende IT-Infrastrukturen und sorgt so für eine reibungslose Datenverarbeitung sowie Abrechnung ohne manuelle Excel-Bearbeitung. Durch diese automatisierte Schnittstellenanbindung an gängige ERP-Systeme wird der Zeitaufwand für die Abrechnungsprozesse reduziert oder die Markteinführungszeit für komplexe Energieprodukte erst möglich gemacht.
Dynamische Tarife gemäß §41a EnWG umsetzen
Mit der Einführung des §41a EnWG sind Stromlieferanten verpflichtet, dynamische Stromtarife anzubieten. Die Abbildung von Preisen, die sich nach dem Spotmarkt richten, erfordert hohe Flexibilität und Agilität der IT-Systeme. Viele Bestandssysteme können die Komplexität noch immer nicht abbilden.
Die Solarize-Software ermöglicht die Abrechnungsfähigkeit dynamischer Tarife und bietet Integrationsmöglichkeiten mit gängigen ERP-Systemen und Visualisierungsanbietern. „Wir ebnen den Weg für innovative, flexible Geschäftsmodelle, ohne dass Energieversorger ihre bewährten Geschäftsprozesse umstellen müssen”, erklärt Pfisterer.
Solarize Energy Solutions ist auf der E-world 2026 Co-Aussteller von epilot in Halle 3, Stand 3C102. Termine für Fachgespräche und Live-Präsentationen der Plattform lassen sich vorab über die Website unter www.solarize.de/e-world-2026 vereinbaren.
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