Serverabwärme als neue Wärmequelle für Gebäude
Das Tiroler Startup Serwas nutzt etwas, das bisher meist verloren ging: die Wärme, die beim Betrieb von Servern entsteht. Diese Abwärme wird direkt zum Heizen von Gebäuden eingesetzt, sowohl in Wohn- als auch Bürogebäuden. Erste Pilotanlagen laufen bereits in Vorarlberg – mit dem Ergebnis: deutlich niedrigere Heizkosten, weniger CO₂-Emissionen und eine bessere Energieeffizienz.
Weltweit erzeugen Server große Mengen Wärme, die zu 98 Prozent ungenutzt bleibt. Gleichzeitig steigen die Heizkosten und die Vergütungen für die Einspeisung von PV-Strom sinken. Serwas macht aus der ungenutzten Abwärme nutzbare Heizenergie – direkt im Gebäude und ohne komplizierte Technik.
„Mit Serwas wird Rechenleistung zur Heizquelle. Damit werden Gebäude unabhängiger von steigenden Energiekosten“, sagt Co-Founder Timo Berkmann. Co-Founder Manuel Untergasser ergänzt: „Unsere Technologie kann ohne technisches Vorwissen betrieben werden. Die Systemeinbindung ist einfach und die Wärme kann direkt im Gebäude genutzt werden.“
Was bedeutet das für Gebäudeeigentümer?
- Heizen kostet weniger – die Wärme entsteht als Nebenprodukt des Serverbetriebs.
- Zusätzliche Einnahmen sind möglich – durch die Rechenleistung der Server.
- Hohe Ausfallsicherheit – die Anlagen liefern konstant Wärme, die Systeme laufen stabil.
- Einfache Integration – Serwas lässt sich in bestehende Heizsysteme einbinden.
Verfügbarkeit
Erste Serwas-Systeme laufen bereits in privaten und gewerblichen Gebäuden. Ab sofort ist die erste Produktgeneration in Österreich und Deutschland verfügbar. 2026 folgt die Generation „KI-Server“ – mit noch mehr Rechenleistung und besserer Wirtschaftlichkeit.
Über Serwas
Serwas ist ein Tiroler Startup, das Serverabwärme in effiziente, nahezu kostenlose Heizenergie verwandelt. Die Lösung verbindet optimierte Serverhardware mit smarter Steuerung – und macht digitale Infrastruktur zu einem aktiven Baustein der Energiewende.
