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2. März 2026

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Klartext
Gegen das Fehlschlagen eines Plans gibt keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen.“
Jean-Paul Sartre
"Souveränität heißt nicht, alles nur noch zu Hause zu kaufen. Es heißt, sich Optionen offenzuhalten", sagt Waldemar Ahrend-Reimche.

„Auch Hacker haben Fachkräftemangel – sicher sind Unternehmen deshalb nicht“

Cybersicherheit ist 2026 für Stadtwerke keine reine IT-Frage mehr, sondern eine strategische Führungsaufgabe. Mit NIS2 und verschärfter Geschäftsführerhaftung rückt das Thema endgültig in die Vorstandsetagen. Waldemar Ahrend-Reimche, Geschäftsführer der OEDIV SecuSys GmbH, warnt davor, Sicherheit auf Technik und Tool-Einkäufe zu reduzieren. Entscheidend seien klare Entscheidungen auf Leitungsebene. Besonders kritisch sieht er das Thema Identität, die heute zur wichtigsten Angriffsfläche geworden sei, sowie den unreflektierten Einsatz von KI-Systemen im Sicherheitsumfeld. Und er sagt einen Satz, der aufhorchen lässt: Viele KRITIS-Unternehmen seien nicht deshalb sicher, weil sie gut geschützt sind, sondern weil Hacker oftmals keine Zeit für sie haben.
> Zum Interview
Michael Ikonomou, Geschäftsführer der TSG

WEMAG live auf S/4

Die WEMAG-Gruppe ist auf der S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService live gegangen. 92 Buchungskreise und 500 User migrierten in 18 Monaten. Die Plattform wächst auf 23 Unternehmen.
Team der Theben Smart Energy auf der E-World 2026 in Essen.

TR v2 rückt näher

Auf der E-World hat Theben Smart Energy zertifizierte Lösungen für den Steuerrollout gezeigt. Smart Meter Gateway und regulatorische Anforderungen rund um TR v2 stehen im Mittelpunkt.
Cortility Add Ons für SAP S/4Hana Utilities gibt es bereits für Dynamische Tarife, Elektronischen Kontenauszug, Netzentgelte in der Lieferantenrechnung und das Reporting ans Hauptzollamt.

Add-ons für S/4 Utilities

Cortility überarbeitet bestehende Lösungen für SAP S/4HANA Utilities. Neue Add-ons adressieren dynamische Tarife, elektronische Kontoauszüge, Netzentgelte und Zoll-Reporting.

Jobs in der Energiewirtschaft

>Stellenangebote

Fusionspläne in Bayern:
Vom Demonstrator zum Kraftwerk?

Das erste kommerzielles Stellarator Fusionskraftwerk ("Stellaris") soll in Gundremmingen (Bayern) entstehen.
In Bayern formiert sich eine Allianz aus Proxima Fusion, RWE und der Max-Planck-Gesellschaft. Geplant sind ein Stellarator-Demonstrator und später ein Kraftwerk in Gundremmingen. Für Versorger ist Fusion eine langfristige Option im künftigen Kraftwerksmix.

Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI:
KRITIS Check für Unternehmen und Betreiber

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Steinkohlekraftwerk Heilbronn 7 geht nach über 40 Jahren Marktbetrieb in die Netzreserve

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Ziel der Kooperation ist es, Kund*innen von LichtBlick den Zugang zu modernen Smart-Meter-Lösungen zu erleichtern.

Kooperation für HEMS

endios und clever-PV bündeln ihre Plattformen. EVU erhalten ein integriertes Home-Energy-Management in der eigenen Kunden-App.
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Macquarie ist der zweite MAP Partner von Octopus Energy in Deutschland, nach der ersten MAP Kooperation mit Calisen.

Hochfrequenz wächst

Der Wachstumsinvestor EMERAM beteiligt sich an Hochfrequenz. Der IT- und Beratungsspezialist will S/4HANA-, Automatisierungs- und KI-Projekte ausbauen.
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Studien – Urteile – Stellungnahmen

BDEW sieht Klärungsbedarf bei EEG-Reform
Der BDEW fordert ein zügiges Gesetzgebungsverfahren zur EEG-Novelle und warnt vor Zeitdruck bei EU-Beihilfegenehmigung und „Claw Back“-Regelung. Die bestehenden Ausbauziele bis 2030 sollen erhalten bleiben. Zugleich mahnt der Verband Praxischecks bei Direktvermarktung, Messsystemen und Netzregeln an, um die Energiewende nicht auszubremsen.

Bundesnetzagentur genehmigt 380-kV-Trasse bis Luxemburg
Die Bundesnetzagentur hat den Bau einer rund elf Kilometer langen 380-kV-Leitung zwischen Trier-Saarburg und der Grenze zu Luxemburg genehmigt. Bestehende 110- und 220-kV-Leitungen werden rückgebaut, zwei 110-kV-Systeme integriert. Das Vorhaben stärkt die grenzüberschreitende Übertragungskapazität. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant.

GEG-Reform: Freie Heizungswahl statt 65-Prozent-Quote
Die Koalition hat Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt. Die 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien entfällt, auch Heizungsverbote und Pflichtberatungen sollen gestrichen werden. Künftig sind wieder Gas- und Ölheizungen zulässig, ab 2029 mit Bioanteil. Die Wärmepumpe bleibt förderfähig. Ein Referentenentwurf soll folgen.

VKU sieht offene Fragen bei GEG-Eckpunkten
Der VKU bewertet die GEG-Eckpunkte gemischt: Positiv seien Impulse für die Fernwärme, etwa eine stärkere Verankerung der Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW) und mehr Preistransparenz. Kritisch sieht der Verband feste Grüngasquoten, da Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit von Biomethan und Wasserstoff ungeklärt seien. Ohne klare Antworten drohten höhere Kosten für Mieter und Eigentümer.

BNetzA sieht neue Breitband-Teilmärkte
Die Bundesnetzagentur erkennt im Breitband-Massenmarkt erstmals regionale Teilmärkte statt eines bundesweiten Marktes. In München, Köln, Ingolstadt und Wolfsburg könnte die Vorab-Regulierung entfallen, da dort wirksamer Wettbewerb besteht. In weiten Teilen Deutschlands bleibt die Deutsche Telekom hingegen marktmächtig und regulierungspflichtig.
Redaktion: Stephanie Gust

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