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6. Oktober 2025

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Klartext
„Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, zu lieben, was man tut.“
Steve Jobs
Redispatch 2.0 soll Netzüberlastungen verhindern, indem Erzeugung und Speicher planungsdatenbasiert, maßnahmeneffizient und zu möglichst niedrigen Kosten angepasst werden.
Redispatch 2.0 verlangt Netzbetreibern viel ab. Florian Lippert, Leiter Redispatch bei den Stadtwerken Rosenheim, berichtet aus der Praxis: „In der ersten Jahreshälfte 2025 hatten wir bereits doppelt so viele Maßnahmen wie im gesamten Jahr 2024“. Die Stadtwerke Rosenheim haben früh reagiert und ein Dienstleistungsmodell aufgebaut, das heute von über 30 Partnern genutzt wird – von den Stammdaten über die Prognosen bis zur Abrechnung. Grundlage dafür ist die Software von IT-Anbieter KISTERS.
> Zum Bericht
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Eine zukunftssichere Zählergeneration für den Smart-Meter-Rollout präsentiert EMH metering auf den metering days.

Neue Zählergeneration

EMH metering zeigt auf den Metering Days den neuen FNN-Basiszähler eBZD-M und die Steuerbox CARA – entwickelt für Sicherheit, Interoperabilität und Rollout-Skalierung.
Für Bestandskunden ist es sinnvoll, attraktive, maßgeschneiderte Preise anzubieten, wenn der Vertrag ausläuft.

Automatisiertes Pricing

Schleupen.CS bindet Datendienste der GET AG ein: Stromversorger können Preise für Bestandskunden und dynamische Tarife jetzt automatisiert und marktaktuell kalkulieren.
Ziel von Bouke Stoffelsma (links), Vorstand der Hausheld AG, und Joachim Lang, Geschäftsführer von Mako365 GmbH, ist es, Smart Metering in Deutschland voranzubringen.

Partnerschaft im Rollout

Hausheld und Mako365 bündeln ihre Stärken im Smart Metering. Gemeinsam bieten sie Stadtwerken eine durchgängige Lösung von Hardware bis Prozessbearbeitung.

Jobs in der Energiewirtschaft

>Weitere Stellenangebote

Zukunftsstandort NRW: Grundsteinlegung für Batterieproduktion der nächsten Generation

Grundsteinlegung für zweiten Bauabschnitt der Forschungsfertigung Batteriezelle.
Mit der Grundsteinlegung der Fraunhofer FFB Fab in Münster startet die finale Phase des Batterie-Zukunftsstandorts NRW. Bis 2028 entsteht eine der größten Forschungsanlagen Europas für nachhaltige Batteriezellproduktion – ein Meilenstein für Energiewende und Industrie.

Experte: Wiesn-Überfüllung lässt sich mit Echtzeit-Kontrollen verhindern

>Zur Meldung

Solarthermie-Großanlagen sind wichtiger Baustein fürs Gelingen der Wärmewende

>Zur Meldung
Zu der neugegründeten Initiative gehören führende Anbieter im Bereich der dezentralen Energielösungen.

Dezentrale Energie wirkt

Roland-Berger-Studie: Dezentrale Energielösungen können bis 2045 bis zu 255 Mrd. € Wertschöpfung bringen, 100 000 Jobs schaffen und Energiekosten für Haushalte halbieren.
> Zur Meldung
Seit dem Start 2020 hat Octopus Energy die Energiebranche in Deutschland aufgemischt: Inzwischen zählt das Unternehmen zu einem der größten Versorger Deutschlands.

Octopus knackt Million

Octopus Energy hat in Deutschland die Marke von einer Million Kund*innen erreicht. In nur fünf Jahren wurde das Start-up zu einem der größten Versorger.
> Zur Meldung

Studien – Urteile – Stellungnahmen

Europa muss Energiesicherheit neu denken
Ecologic Institute und Agora Energiewende rufen dazu auf, das Konzept von Energiesicherheit radikal zu überarbeiten. In einer neuen Analyse heißt es: Die EU sollte weniger auf Importabhängigkeit setzen und stärker auf erneuerbare Lokalsysteme, Elektrifizierung und Resilienz bauen. Nur so lässt sich Klimaneutralität mit Versorgungssicherheit vereinen.

bne fürchtet Kostenlawine durch zentralen Kapazitätsmarkt
Eine neue Hochrechnung des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) zeigt: Ein zentraler Kapazitätsmarkt könnte laut BMWK-Schätzungen bis zu 435 Mrd. Euro kosten – eine Größenordnung, die dem Bundeshaushalt entspricht. Der bne kritisiert die Kraftwerksstrategie als Einstieg in ein teures, planwirtschaftlich geprägtes System, das Innovationen hemme und Risiken für Verbraucher und Industrie berge.

IW-Studie warnt vor Eigenkapitallücke bei Stadtwerken bis 2030
Deutschlands Kommunalversorger stehen vor einem massiven Investitionsbedarf in die Wärmewende, Netzinfrastruktur und Digitalisierung. Eine neue Studie des IW Köln im Auftrag von Fin.Connect.NRW beziffert den Finanzierungsbedarf allein in NRW auf 38,2 Milliarden Euro bis 2030. Bleibt die Gewinnabführung an die Kommunen unverändert, könnte sich die Eigenkapitalquote der Stadtwerke in diesem Zeitraum halbieren. Das Gutachten fordert strategische Unterstützung durch öffentliche Finanzierungsinstrumente und gezielte Kapitalzuflüsse.

Vorläufige Netzentgelte 2026: Rückgang um 57 Prozent
Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben die vorläufigen bundeseinheitlichen Netzentgelte für 2026 veröffentlicht. Grundlage ist ein geplanter Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds. Sollte das entsprechende Gesetz rechtzeitig verabschiedet werden, sinken die Entgelte auf Höchst- und Umspannungsebene deutlich – von 6,65 auf 2,86 ct/kWh. Ohne gesetzliche Regelung droht eine massive Nachkorrektur. Die Entlastung soll vollständig an die Netznutzer weitergegeben werden.

Gericht kippt ACER‑Entscheidung – Sieg für Deutschland und BNetzA
Der EU‑Generalgerichtshof hat ACERs Entscheidung von 2019 zur Kapazitätsberechnung annuliert – Deutschland und die Bundesnetzagentur hatten erfolgreich geklagt. Das Gericht stellte klar: ACER darf keine zusätzlichen Wirtschaftlichkeits‑ oder Folgenabschätzungen verlangen, um interne Netzbestandteile als „kritisch“ einzustufen. Der Weg ist frei für eine engere Auslegung der Kapazitätsmethoden und mehr Gestaltungsspielraum auf nationaler Ebene.

Zustimmung zur Energiewende bleibt hoch – aber weniger Eigeninitiative
83 % der Haushalte halten die Energiewende für wichtig, doch die Bereitschaft zum eigenen Handeln stagniert. Das zeigt das KfW-Energiewendebarometer 2025. Ein Drittel der Haushalte nutzt inzwischen mindestens eine Energiewendetechnologie wie Wärmepumpen, PV oder E-Autos. Entscheidend bleibt die Wirtschaftlichkeit – insbesondere im Hinblick auf die CO₂-Bepreisung.

Redaktion: Stephanie Gust

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