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25. August 2025

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Klartext
„Ein kluger Mensch schafft sich mehr Gelegenheiten, als er vorfindet.“
Francis Bacon
Der Kundenservice der Stadtwerke Witten funktioniert mit dem Tool Kontakttracker der Projekt:Unternehmensberatung deutlich effizienter.
„Wir wollten nicht länger auf Bauchgefühl setzen, sondern auf Fakten“, sagt Christian Frank. Der Gruppenleiter des Kundenbüros „Impuls“ bei den Stadtwerken Witten und Stefan Biesalski, Geschäftsführer der Projekt:Unternehmensberatung GmbH berichten im Interview mit energie.blog, wie der Kundenservice in Witten datenbasiert modernisiert wurde. Mit einem einfachen digitalen Tool erfassen die Mitarbeitenden nun strukturiert Anliegen, Bearbeitungszeiten und Beschwerden. Die Erreichbarkeit stieg durchschnittlich auf über 90 Prozent, das Feedback der Kundinnen und Kunden ist spürbar positiver. Entscheidend für den Erfolg war der Mut, pragmatisch anzufangen. Denn wie Frank sagt: Eine einfache Lösung, die heute funktioniert, ist oft mehr wert als ein großer Wurf in ferner Zukunft.
> Zum Interview
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Der Steuerungsrollout ist aktuell vor allem noch Theorie. Beim smartOPTIMO Forum Netz und Vertrieb geht es darum, wie sich dieser in der Praxis umsetzen lässt

Steuerung im Fokus

Zwei Talks beim smartOPTIMO Forum Netz & Vertrieb beschäftigen sich am 10. September in Osnabrück ausführlich damit, wie der Steuerungsrollout strategisch und praktisch gelingt.
Gerade vor dem Hintergrund des politisch gewollten Ausbaus der Ladeinfrastruktur könnte die Öffnung für private Prüfstellen entscheidend sein, um fristgerechte Eichungen sicherzustellen und den Verbraucher- wie Wettbewerbsschutz zu wahren.

Private Prüfstellen OK?

Ein aktuelles Gutachten der a:m+i bestätigt: Eichbehörden dürfen private Prüfstellen für Ladeinfrastruktur offiziell anerkennen – ein rechtlich tragfähiger Weg, Engpässe beim Rollout zu verhindern
Agile Strategien sind flexible und anpassungsfähige Vorgehensweisen, die es Stadtwerken ermöglichen, schnell und effektiv auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren.

Ganzheitliche Strategie

Ein ganzheitlicher Beratungsansatz – von Portfoliomanagement über dynamische Preisgestaltung bis hin zu agilen Strategien – stärkt Stadtwerke im volatilen Energiemarkt.

Jobs in der Energiewirtschaft

>Unsere Stellenangebote

Public-Pay-Studie 2025: steigende Managergehälter bei Stadtwerken, Transparenz bleibt gering

Die Public-Pay-Studie 2025 der Zeppelin Universität und LAB & Company zeigt, wie sich Gehälter in der Kommunalwirtschaft entwickeln.
Laut Public-Pay-Studie 2025 verdienen Topmanager der Energie- und Wasserversorgung im Median 256.000 €. Gleichzeitig bleibt die Offenlegung gering: In Kommunen sind nur ca. 20 % der Gehälter personenbezogen transparent. Experten sehen hier Reformbedarf.

Procilon stärkt sein Angebot zur Identitätsprüfung durch die Übernahme von POS Solutions

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Die Natuvion Data Conversion Suite (DCS) bietet den Partnern ein vollintegriertes Transformations-Ökosystem.

Neue Chancen für Systemhäuser

Die KI-gestützte Plattform von Natuvion erleichtert Systemhäusern den Einstieg ins Transformationsgeschäft und beschleunigt komplexe IT-Projekte.
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Reporting an das Hauptzollamt jetzt auch für SAP S/4HANA

S/4HANA-fähiges Zoll-Reporting

Mit Cortility lässt sich das Reporting der Strom‑ und Energiesteuer ans Hauptzollamt jetzt auch in SAP S/4HANA realisieren.
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Mit JOULES will Respect Energy die Vertriebsprozesse vereinfachen, die Kundenzahl signifikant steigern und sowohl Geschäftskunden als auch zukünftig Privatkunden optimal betreuen. Respect Energy hat seinen Sitz in Warschau und steht für ein umweltfreundliches und gesundes Arbeitsklima

Effizienter Vertrieb mit JOULES

Mit JOULES automatisiert Respect Energy den Vertrieb – von Prüfchecks über Bonität bis Tarifkonfiguration. Verträge werden digital und mobil vor Ort abgeschlossen.
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Studien – Urteile – Stellungnahmen

Studie warnt vor zu einseitiger Kraftwerksstrategie
Eine Studie von Frontier Economics im Auftrag des LEE NRW zeigt: Die geplanten 20 GW neuer Gaskraftwerke reichen nicht aus, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Stattdessen sei ein Technologiemix aus flexiblen Erzeugern, Speichern und erneuerbaren Energien nötig. Die Studie betont, dass ein Festhalten am „Gas-Monopol“ Risiken birgt und Investitionen in Alternativen jetzt politisch abgesichert werden müssen.

DUH kritisiert Energiewende-Monitoring als Blockadewerkzeug
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht erhebliche Mängel im Energiewende-Monitoring des Bundeswirtschaftsministeriums. Ein Großteil der herangezogenen Studien sei intransparent, methodisch fragwürdig und greife zu kurz, da sie nicht konsequent auf Klimaneutralität bis 2045 ausgerichtet seien.

Wasserverbrauch durch Rechenzentren: Deutliches Wachstum bis 2030
Der europäische Wasserverband Water Europe prognostiziert einen starken Anstieg des Wasserbedarfs von Rechenzentren in Europa – von 62 Mio. m³ (2024) auf circa 94 Mio. m³ jährlich bis zum Jahr 2030 (+52 %). Besonders auffällig: Ein einzelnes großes Rechenzentrum kann jährlich bis zu 75 Mio. Liter Trinkwasser benötigen, wie ein Fall aus Holland verdeutlicht. Für Stadtwerke bedeutet das: Digitalisierung braucht zunehmend Ressourcen – und muss vorausschauend geplant werden.

München startet Deutschlands größte Geothermie-Seismik
Die DMT GmbH & Co. KG (TÜV Nord) beginnt im Rahmen des GIGA‑M-Projekts im Frühjahr 2026 mit der größten innerstädtischen seismischen Erkundung in Deutschland: Über 1.100 km² im Großraum München werden geothermische Strukturen systematisch untersucht. Ziel: Heißwasser-Reservoire identifizieren, um die Geothermie-Leistung von aktuell 400 MW auf über 1 GW zu steigern – genug, um zehntausende Haushalte klimagerecht zu versorgen. Ein entscheidender Schritt für eine sichere, regionale und kohlenstoffarme Wärmeversorgung.

Afrika bleibt bei Wasserstoff-Exporten teuer – Studie warnt
Eine neue Studie der TUM mit Oxford und ETH Zürich zeigt: Der Import von grünem Wasserstoff aus Afrika nach Europa ist deutlich teurer als bisher angenommen — nur rund 2 % der geplanten Produktionsstandorte gelten als wirtschaftlich realisierbar. Das liegt vor allem an hohen Finanzierungskosten und soziopolitischen Risiken, die bislang unterschätzt wurden. Preis- und Abnahmegarantien aus Europa würden die Lage nur bedingt entspannen.

NRW startet Mieterstrom-Offensive auf Dächer der Städte
Die NRW-Landesregierung hat zusammen mit dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Genossenschaften, Immobilienunternehmen und NRW.Energy4Climate eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es, Photovoltaik auf städtischen Mehrparteienhäusern massiv voranzutreiben – unterstützt durch Informations- und Beratungsangebote. Dieser Schritt soll NRW zur Mieterstrom-Vorreiterregion machen und bis 2030 einen bedeutenden Anteil der Gebäude mit Solaranlagen ausstatten.

Praxisnahe Handlungsempfehlungen zur kommunalen Wärmeplanung
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellt das Ergebnispapier zum Stakeholder-Dialog „Kommunale Wärmeplanung“ vor – mit klaren Empfehlungen an Bund, Länder und Kommunen. Es fordert mehr als nur Geld: praxisgerechte Standarddaten, Leitfäden, Argumentationshilfen für kleine Kommunen, bessere Verzahnung mit dem Gebäudeenergiegesetz, Unterstützung von Genossenschaften, kommunale Quartierslösungen, sowie engere Abstimmung mit Energieinfrastrukturakteuren. Ein wichtiger Schritt, um kommunale Selbstbestimmung und Strukturwirksamkeit in der Wärmewende sicherzustellen.

Redaktion: Stephanie Gust

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