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18. August 2025

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Klartext
„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.“
Søren Kierkegaard
Die Energiewende in Deutschland läuft auf Hochtouren und erzeugt dabei ein Spannungsfeld, das die gesamte Branche beschäftigt: Rekordwerte bei der Einspeisung aus erneuerbaren Energien stehen Netzengpässen und steigenden Kosten für das Redispatch gegenüber. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist fundamental: Brauchen wir vor allem mehr „Kupfer in der Erde“ oder mehr „Intelligenz im System“? Wir haben darüber mit zwei prominenten Stimmen der kommunalen Energiewirtschaft gesprochen: Daniel Waschow, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück, und Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster.
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Smart Meter Rollout läuft: Der Ausbau intelligenter Messsysteme nimmt bundesweit Fahrt auf. In der AWG arbeiten mittlerweile rund 50 Energieversorgungs-unternehmen und Netzbetreiber bei der Gestaltung des intelligenten Messstellenbetriebs zusammen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Rollout: So geht's weiter

In der VOLTARIS-Anwendergemeinschaft sind bereits über 11.000 Geräte installiert. Neben der Pflichtquote rückt die Steuerung von Verbrauchs- und Erzeugungsanlagen in den Fokus.
Um Ihnen den Einstieg in die Studienergebnisse der Vertriebskanalstudie Energie 2025 zu erleichtern, lädt Sie Kreutzer Consulting & NORDLIGHT research herzlich zu einem kostenlosen Einführungs-Webinar am 19.08 ein.

Vertriebskanalstudie

Die Vertriebskanalstudie Energie 2025 zeigt: Digitale Anbieter wie Octopus, Tibber, Ostrom und Rabot gewinnen über eine Million Kunden und erreichen hohe Zufriedenheitswerte.
Netzbetreiber stehen unter Dauerstress: Die Zahl der Kundenanfragen steigt rasant, während Genehmigungsprozesse komplex und langwierig bleiben.

Netzbetreiber unter Stress

Viele Prozesse sind noch nicht digitalisiert, Kundenzufriedenheit ist niedrig und die Sichtbarkeit der Netzbetreiber bleibt ein zentrales Problem. Das ergibt die Netzbetreiberstudie von BearingPoint.

Jobs in der Energiewirtschaft

>Unsere Stellenangebote

Kreislaufwirtschaft für Elektromotoren und Batterien: Ein Leben ist nicht genug

Elektromotoren und Batterien: Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe im Projekt ZIRKEL.
Die Kreislaufwirtschaft setzt auf Reparatur, Aufbereitung und Recycling. Das ZIRKEL-Konsortium zeigt, wie Elektromotoren und Hochvoltspeicher durch cleveres Design und automatisierte Demontage effizient zerlegt und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden können.

PwC Studie Energiewirtschaft:
Frauen in Führungspositionen bleiben in der Minderheit

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isoplus Fernwärmetechnik GmbH stärkt Führungsteam: Andreas Haug und Sascha Hagedorn übernehmen Prokura

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Von links: Dominik Schwärzel, CEO der Wilken Software Group, und Michel Nicolai, Gründer und CEO von epilot.

Power Duo: Wilken und epilot

epilot und Wilken bündeln ihre Kräfte: Gemeinsam wollen sie Energieversorger und Netzbetreiber digital voranbringen und Schnittstellen nahtlos integrieren.
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Das E-Mobilitäts-Magazin Electricar hat Octopus Energy als besten Stromversorger ausgezeichnet.

Ladetarife: Bester Stromversorger

Octopus Energy wurde von Electricar-Leser:innen zum besten Stromversorger gewählt. Mit intelligenten Tarifen sparen E-Auto-Fahrer pro Jahr rund 200 bis 300 Euro.
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Das Interesse an oneMETERING steigt: sowohl von Seiten potenzieller neuer Lieferanten als auch potenzieller Neu-Mitglieder.

Zweite Ausschreibung beendet

oneMETERING bündelt in zweiter EU-weiten Ausschreibung über 40 Mio. Euro. Stadtwerke profitieren von Skaleneffekten, stabilen Lieferketten und mehr Flexibilität.
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Studien – Urteile – Stellungnahmen

BGH entschärft KWK-Zuschlag: Keine Gewähr über Zulassungen hinaus
Der Bundesgerichtshof (XIII ZR 2/23) hat am 15. Juli 2025 entschieden: Die Höhe des KWK-Zuschlags bestimmt sich ausschließlich nach dem Gesetz, ohne Anspruch auf zeitliche Garantie – unabhängig von Zulassungsbescheiden. Für Netzbetreiber bedeutet das: Sie können zu viel gezahlte Zuschläge von Anlagenbetreibern künftig auch rückwirkend zurückfordern.

Neue Karten zum Planungsstand der Windenergie
Die Fachagentur Wind und Solar hat zwei interaktive Karten veröffentlicht. Sie zeigen, wo Vorranggebiete für Windkraft bereits bestehen und wo Planungen laufen. Grundlage ist das Windenergieflächenbedarfsgesetz mit verbindlichen Flächenzielen bis 2027 und 2032. Besonders weit ist der Norden und Osten NRWs. Die Karten werden künftig quartalsweise aktualisiert.

NRW startet Transformationsstrategie für klimaneutrale Chemieindustrie
Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium präsentiert eine neue Transformationsstrategie für die Chemieindustrie – mit 20 konkreten Maßnahmen, darunter der Ausbau erneuerbarer Energien, Förderung von Kunststoffrecycling, Ausbau der Wasserstoffversorgung und internationale Kooperationen für CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCU/CCS). Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger Dekarbonisierung stärken.

BDEW warnt vor Folgen der Xgen-Berechnung im NEST-Prozess
Im Rahmen des NEST-Prozesses der Bundesnetzagentur stellt der BDEW Fachargumente gegen die geplante methodische Ausgestaltung des Produktivitätsfaktors Xgen vor. Laut einem Gutachten drohen Netzbetreibern bei Anwendung auf Gesamtkosten systematische Erlöskürzungen – mit direkten Folgen für Investitionen und die Energiewende. Der Verband legt Alternativen vor, etwa den OPEX-Xgen, und fordert Planungssicherheit sowie klare Investitionsanreize.

Ohne starke Netze keine Energiewende
Photovoltaik, Wärmepumpen und Ladepunkte wachsen rasant – die Netze geraten an ihre Grenzen. Der BDEW fordert Milliardeninvestitionen in Strom- und Gasnetze, damit Versorgungssicherheit und Energiewende gelingen. Stromnetze müssen modernisiert, Gasnetze auf Wasserstoff und Biomethan umgerüstet werden. Entscheidend sind wettbewerbsfähige Kapitalzinsen, verlässliche Regulierung und ein schnellerer Smart-Meter-Rollout.

Wasservorrat beruhigend: H₂-Produktion kein Risiko für Deutschland
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt in einer aktuellen Studie: Der jährliche Wasserbedarf für eine grüne Wasserstoffproduktion von 10 GW bis 2030 liegt bei etwa 26 Mio. m³ – das entspricht nur 0,15 % des heutigen Wasserentnahmevolumens in Deutschland. Damit droht trotz steigendem Produktionsbedarf kein flächendeckender Wassermangel, insbesondere wenn der Ausbau des Wasserstoffnetzes vorankommt und Standorte sorgfältig gewählt werden.

BNetzA startet HEDWIG-Konsultation für Energiemarktdaten
Die Bundesnetzagentur hat ein Eckpunktepapier zur künftigen Erhebung von Energiemarktdaten (Strom, Gas, Wasserstoff) veröffentlicht – unter dem Projektkürzel HEDWIG (nach § 111g EnWG). Vorgestellt werden Zielsetzungen, Datenkategorien und das Verfahren. Betroffene Marktakteure können bis zum 22. September 2025 Stellung nehmen.

Redaktion: Stephanie Gust

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