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Willkommen zum energie.blog-Newsletter!
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„Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.“
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Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany, sieht im geplanten EnWG-Entwurf einen Systemfehler: Messstellenbetreiber sollen für Probleme haften, die sie oft gar nicht selbst verursachen. Ob verzögerte Rückmeldungen, nicht umgestellte 15-Minuten-Bilanzierung oder instabile Netze: Viele Prozesse würden durch Netzbetreiber ausgebremst. Kritisch sieht der Deutschland-Chef von Octopus zudem eine mögliche Einschränkung von internetbasierter Steuerungslösungen mit massiven Auswirkungen auf die E-Mobilität. Beim 24-Stunden-Lieferantenwechsel hapert es ebenfalls: Tausende Kundinnen und Kunden stecken Gierull zufolge in Wechselprozessen fest. Der CEO fordert deshalb klare Vorgaben, zentrale Register und ein aktives Eingreifen der Bundesnetzagentur.
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Drei Werke zu SIV.AG
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Die Stadtwerke Strausberg, Ludwigsfelde und Neuruppin wechseln von SAP zur SIV.AG. Die Drei wollen damit ihre Strategie schneller umsetzen und von mehr Prozessautomatisierung profitieren.
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Effizienter am Regelmarkt
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Gemeinsame Lösung von KISTERS und der Handelsplattform FlexPower Hub verspricht höhere Erlöse bei Regelenergie-Vermarktung durch KI-gestützte Prognosen und Prozessautomatisierung.
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Weitere MAP-Kooperation
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Energy Metering, wettbewerblicher Messstellenbetreiber von Octopus Energy, und Horizon Energy Deutschland vereinbaren strategische Partnerschaft, um Smart-Meter-Rollout zu beschleunigen.
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Jobs in der Energiewirtschaft
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VOLTARIS sucht Team Lead Messdatenmanagement (m/w/d)
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VOLTARIS sucht Team Lead Smart Metering (m/w/d)
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VOLTARIS sucht Team Lead Energiedatenmanagement (m/w/d)
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Kostenlose Open-Source-Lösung für frühzeitige Fehlererkennung im Energiesektor
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Fraunhofer IEE bietet eine kostenlose Open-Source-Lösung zur Fehlererkennung – unabhängig von der zu überwachenden Komponente. „EnergyFaultDetector“ ermöglicht die Überwachung zahlreicher Assets im Energiesystem. Ganz ohne kleinteilige Speziallösungen.
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Mitglieder von Civitas Connect entwickeln Open Source Datenplattform CIVITAS/CORE weiter
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TÜV-Verband begrüßt NIS-2 Umsetzung – und fordert Nachbesserungen
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Von Stadtwerken für Stadtwerke
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Seine Tauglichkeit hat das Heim-Energie-Management-System (HEMS) von beegy mit über 3.000 Installationen bewiesen. Jetzt will beegy diese Marktbasis ausbauen.
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GIS-Usertreffen 2025:
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GISA lädt zum GIS-Usertreffen in Halle (Saale). Zielgruppe sind Expert:innen für Geoinformationssysteme, raumbezogene Daten und digitales Geodatenmanagement.
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Janitza übernimmt Digimondo
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Janitza hat die Mehrheit an der Digimondo GmbH übernommen. Die Plattform niotix ergänzt dabei die Janitza Netzvisualisierungssoftware GridVis.
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Stromversorgung bleibt sicher – neue Herausforderungen durch Wetterextreme. Die Bundesnetzagentur sieht die Stromversorgung in Deutschland auch 2025 als gesichert an. Der neue Stabilitätsbericht 2025 zeigt jedoch: Der Redispatch-Bedarf bleibt hoch, vor allem wetterbedingte Extremsituationen wie Dunkelflauten und Hitzewellen fordern das System zunehmend heraus. Die Behörde fordert neue Instrumente zur Flexibilisierung und eine gesetzliche Grundlage für flexible Backup-Kraftwerke.
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IEA erwartet weltweit robustes Wachstum beim Strombedarf. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten wächst die globale Stromnachfrage laut Internationaler Energieagentur (IEA) weiter – vor allem angetrieben durch Digitalisierung, Elektromobilität und Kältebedarf in Schwellenländern. Bis 2026 soll der Zuwachs rund 3 % pro Jahr betragen. Besonders dynamisch ist der Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung, die 2025 erstmals mehr als ein Drittel der weltweiten Stromerzeugung ausmachen dürfte.
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Biomethan: Europäischer Rückenwind, deutsche Gegenströmung. Deutschland verzeichnet 2024 zwar den größten Zubau an Biogaseinspeiseanlagen seit zehn Jahren. Doch laut Fachverband Biogas droht dem einstigen Weltmarktführer beim Thema Biomethan der Anschluss zu Europa zu entgleiten. Grund sind auslaufende Regelungen, Unsicherheit im THG-Quotenhandel und fehlende politische Perspektiven – während andere Länder massiv in die Technologie investieren.
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Haushalt 2026: Investitionen steigen, Energiepreise sinken. Das Bundeskabinett verabschiedete am 30. Juli 2025 den Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 und die Finanzplanung bis 2029. Die Ausgaben steigen auf rund 520 Mrd. € – Rekordinvestitionen in Höhe von 126,7 Mrd. € sind vorgesehen. Für Verbraucherinnen und Unternehmen wichtig: Die Energiepreise sollen sinken, unter anderem durch die Abschaffung der Gasspeicherumlage, Senkung der Stromsteuer im Produzierenden Gewerbe und niedrigere Netzentgelte.
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Kabinettsbeschluss ebnet Weg für NIS‑2-Umsetzung. Am 30. Juli 2025 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU‑NIS 2‑Richtlinie verabschiedet, mit dem künftig rund 29.000 Unternehmen (z. B. Energieversorger, Netzbetreiber) strengeren Cybersicherheitsanforderungen unterliegen. Verwaltung und Wirtschaft sollen gestärkt werden – doch Kritik gibt es an unpräzisen Regeln und möglichen Überdehnungen, etwa durch eine weit gefasste „China-Klausel.
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Allianz: Versicherungsmärkte für Wasserstoffprojekte wachsen. Gemäß dem Bericht Hydrogen: opportunities, uses and risks in the energy transition von Allianz Commercial wächst das globale Versicherungspotenzial für Wasserstoffprojekte bis 2030 auf mehr als 3 Mrd. USD – bei einem Investitionsvolumen von rund 680 Mrd. USD weltweit. Die Zahl geplanter Projekte stieg seit 2021 von ca. 200 auf über 1.500. Umweltfreundliche Wasserstoffproduktion könnte bis 2035 einen Anteil von 60 % erreichen. Allianz betont: Versicherer spielen eine Schlüsselrolle beim Ausbau durch Risikomanagement und Innovation.
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DIHK-Barometer: Energiewende bremst Unternehmen aus. Laut dem Energiewende-Barometer 2025 der IHK-Organisation (3.600 teilnehmende Betriebe) bewerten 36 % die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit negativ; im Vorjahr waren es deutlich weniger. Die Bewertungsskala liegt im Schnitt bei –8,3 Punkten (minus 100 bis +100). Trotzdem setzen sich 89 % der Unternehmen bis spätestens 2045 ambitionierte Klimaneutralitätsziele – viele sogar schon bis 2040 oder 2030. Die größten Bremsklötze: hohe Energiepreise, bürokratische Hürden, fehlende Planungssicherheit und Infrastruktur.
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Primärenergieverbrauch steigt 2025 – Trendwende zeichnet sich ab. Nach AG Energiebilanzen ist der Primärenergieverbrauch im ersten Halbjahr 2025 um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen – das starke Plus aus Q1 hat sich deutlich abgeschwächt. Witterungs- und wachstumsbereinigt lag der Anstieg nur bei 0,4 %. Der deutlich erhöhte Einsatz fossiler Brennstoffe zur Kompensation niedrigerer Produktion aus Wind und Wasser lastet erheblich auf dem Energiesystem.
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Redaktion: Stephanie Gust
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