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Willkommen zum energie.blog-Newsletter!
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„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.“
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François-Gaston duc de Lévis
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Mit der webbasierten Lösung „Berta & Rudi“ können Stadtwerke und Kommunen Lastgänge prognostizieren und Versorgungskonzepte automatisiert berechnen – ganz ohne langwierige Simulationen. Im Interview erklärt Mitgründer Bernd Petraus, wie die Software funktioniert, wie sie besonders in der kommunalen Wärmeplanung hilft und warum ein PDF heute nicht mehr ausreicht.
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Liebe Leserinnen und Leser,
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auch bei der Energiewende darf’s mal eine kleine Verschnaufpause geben – zumindest in der Berichterstattung. Denn das Sommerloch beginnt und die News-Lage ist in diesen Wochen traditionell etwas dünner. Deswegen kann es vorkommen, dass unser energie.blog-Newsletter in den kommenden Wochen nur im Zweiwochenrhythmus erscheint – je nachdem, wie viele relevante Meldungen uns erreichen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen sonnige Tage, kühle Getränke und genügend Möglichkeiten zum Erholen!
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Neuer Chef bei SIV.AG
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Andreas Lüth ist der neue Vorstandsvorsitzende. Er übernimmt das Ruder von Dr. Guido Moritz, der im Harris Konzern aufrückt und auch weiterhin im Vorstand der SIV.AG verbleibt.
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Identitäten als Einfallstor
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Cyberkriminelle haben längst erkannt, dass ihnen nicht der klassische Systemhack, sondern der Diebstahl von Identitäten alle Türen öffnet. Wie Stadtwerke und Energieversorger sich dagegen schützen.
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Rekord bei Negativpreisen
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Erstes Halbjahr 2025: Rekordhoch von 389 Stunden mit negativen Strompreisen; Anstieg von rund 80 % zum Vorjahr. Das erfordert intelligente Speichermethoden und digitale Netze.
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Jobs in der Energiewirtschaft
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Natuvion sucht (Senior) SAP IS-U / SAP S/4HANA Utilities Consultant (m/w/d)
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Natuvion sucht (Senior) SAP IS-U Consultant (m/w/d) Marktkommunikation)
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Natuvion sucht SAP S/4HANA Utilities / IS-U Migration Architect (m/w/d)
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Fraunhofer IEG überblickt den Markt der Großwärmepumpen
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Das Fraunhofer IEG hat im Auftrag der LEA LandesEnergieAgentur Hessen mit dem neuen Großwärmepumpen-Infoportal eine Website geschaffen, über die schnell und zuverlässig passende Produkte und Technologieanbieter sowie Best-Practice-Beispiele zu finden sind.
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Mehr als die Hälfte der Hauseigentümer sind offen für flexible Stromtarife ohne Preisschwankungen
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SPIE rüstet 380-Kilovolt-Umspannwerk für den Ersatzneubau der Juraleitung in Bayern aus
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Wissen für die künftige Energiewelt
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Neuer berufsbegleitender Zertifikatsstudiengang zum Diploma of Advanced Studies im Energiemanagement im Bereich Regulierungsmanager (FH).
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Taktsoft übernimmt encore
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Die encore GmbH, spezialisiert auf modulare SaaS-Lösungen für die Energiewirtschaft, übergibt operativen Geschäftsbetrieb an die Taktsoft Energy Solutions GmbH.
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PV-Ausbau gerät ins Stocken – Stiftung Klimaneutralität legt 10-Punkte-Plan vor: Die Stiftung Klimaneutralität warnt: Der Rekordzuwachs bei Photovoltaik erzeugt Negativstrompreise und belastet Rentabilität und Netzstabilität. In ihrem zehn Punkte umfassenden Plan fordert sie verstärkten Fokus auf Freiflächenanlagen (65 % Anteil), eine Deckelung der Dachvergütung auf 10 → 7 ct/kWh, sowie verpflichtende Direktvermarktung und aktive Steuerung zur Vermeidung von Negativpreisen. Ziel ist ein kosteneffizienter, sozial gerechter und netzdienlicher PV‑Ausbau bei gleichbleibenden Zielvorgaben.
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BNE fordert härtere Netzregulierung – zu hohe Gewinne von Verteilnetzbetreibern: Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) kritisiert, dass große Verteilnetzbetreiber 2023 durchschnittlich 20 % Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital erzielten – deutlich über den erlaubten 5–7 %. Einzelne Unternehmen wie EWE Netze (50 %), Pfalzwerke Netz (39 %) und Westnetz (27 %) verdienen besonders kräftig – auf Kosten der Stromkunden, so der BNE. Der Verband fordert nun im Rahmen des NEST-Verfahrens eine umfassende Reform durch die Bundesnetzagentur: transparente Kostenprüfungen, Offenlegung realer Renditen und leistungsabhängige Regulierung für Netzbetreiber
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PV-Ausbau erreicht 50 % des 2030-Ziels – aber Verlangsamung alarmiert: Laut Bundesnetzagentur und BSW-Solar liegt die installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland inzwischen bei rund 107,5 GW – exakt die Hälfte des gesetzlich verankerten Ziels von 215 GW bis 2030. Experten warnen jedoch vor einer Verlangsamung des Zubaus und fordern verlässliche Rahmenbedingungen, beschleunigte Netzanschlüsse und deutlich mehr Speicherkapazität, um das Tempo zu halten.
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Mehr als 30 CEOs fordern EU-Wasserstoffstrategie im Verkehr: In einem offenen Brief vom 2. Juli 2025 wenden sich über 30 Unternehmensführer aus Energie-, Auto- und Technologiesektor – darunter BMW, Bosch, Toyota, Hyundai und Air Liquide – an Bundeskanzler Merz und EU-Staats- und Regierungschefs. Sie warnen davor, dass Europa im globalen Wettbewerb zurückfallen könnte, und verlangen eine umfassende Strategie zur Förderung der Wasserstoffmobilität im Verkehrssektor, inklusive Infrastruktur-Ausbau, politischer Unterstützung und erleichterter Regulierung.
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Acht europaweite Übertragungsnetzbetreiber gründen Innovationsallianz: Acht große TSO aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz und den Niederlanden haben am 2. Juli 2025 die TSO Innovation Alliance gegründet. Ziel ist es, gemeinsam an innovativen Lösungen für Netzresilienz, Effizienzsteigerung und Wetterfestigkeit des europäischen Stromnetzes zu arbeiten. Den Auftakt bildet ein Innovationsprogramm rund um Wetter- und Netzstabilität, gefolgt von einem Startup-Wettbewerb zur Erprobung zukunftsfähiger Technologien.
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EU senkt Füllstandsvorgaben für Gasspeicher – mehr Flexibilität für Länder wie Rehden: Am 24. Juni 2025 einigten sich EU-Rat und Parlament auf flexiblere Richtlinien zur Gasspeicherbefüllung: Das verbindliche Ziel von 90 % Füllstand bleibt bestehen, kann künftig aber zwischen 1. Oktober und 1. Dezember erreicht werden – statt bis 1. November. Zudem dürfen Länder bei schwierigen Marktbedingungen bis zu 10 Prozentpunkte abweichen. Das entlastet Deutschland – etwa für den fast leeren Speicher Rehden. Das Gesetz verlängert die EU-Regel bis Ende 2027. Diskussion und Zustimmung folgen noch in Parlament und Rat.
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dena-Verteilnetzstudie II zeigt vier Hebel für den Netzausbau: Die neueste „dena-Verteilnetzstudie II“ (veröffentlicht am 1. Juli 2025) identifiziert vier zentrale Handlungsfelder zur resilienten Transformation der Verteilnetze: verlässliche Finanzierung, koordinierte Planung, Digitalisierung und spartenübergreifende Kooperation. Corinna Enders, Dena-Geschäftsführerin, betont: „Der Weg zur Klimaneutralität im Verteilnetz ist anspruchsvoll“, man brauche jetzt klare strategische Entscheidungen und einen verlässlichen Rahmen. Die Studie liefert praxistaugliche Lösungen für Politik, Netzbetreiber und Wirtschaft.
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Redaktion: Stephanie Gust
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