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16. Juni 2025

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Klartext
„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“
Dietrich Bonhoeffer
"Viele Systeme sind gar nicht in der Lage, dynamische Netzentgelte korrekt zu verarbeiten. Wir haben unsere Lösung direkt an Anbieter wie ene’t oder GET AG angebunden. So lassen sich auch zeitvariable Entgelte automatisiert kalkulieren", sagt Thomas Schmidt, Niederlassungsleiter Deutschland von Midas Energy.
Wie lassen sich Energieverträge transparent kalkulieren, Risiken frühzeitig erkennen und dynamische Tarife sauber abrechnen – ganz ohne Excel und Medienbrüche? Thomas Schmidt, verantwortlich für den deutschen Markt bei Midas Energy erklärt im Gespräch mit energie.blog, warum zeitreihenbasierte Systeme der Schlüssel für mehr Effizienz, Sicherheit und Flexibilität im Energievertrieb sind. Und was Deutschland vom dänischen Markt lernen kann.
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Eine sinnvolle ESG-Berichterstattung bringt zahlreiche Vorteile für kommunale Unternehmen mit sich

ESG-Daten richtig nutzen

Stadtwerke stehen wegen der Umsetzung von Nachhaltigkeitsvorgaben unter Druck. Die Daten für die ESG-Berichterstattung lassen sich jedoch strategisch nutzen und in die Stadtwerke-Systeme integrieren.
EFR hat sich der EEBus Initiative angeschlossen.

EFR wird EEBus-Mitglied

EFR ist der EEBus Initiative beigetreten. Der EEBUS-Standard schafft die Basis für eine herstellerunabhängige und domänenübergreifende Kommunikation von Smart-Grid-Komponenten.
Enpal ist größter wettbewerblicher Messstellenbetreiber in Deutschland.

50.000 Smart Meter

Zwei Jahre nach dem Start seines wettbewerblichen Messstellenbetriebs hat Enpal bereits über 50.000 intelligente Messsysteme installiert. Weitere 25.000 sollen noch dieses Jahr folgen.

Jobs in der Energiewirtschaft

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Fraunhofer IEG baut mit 52 Millionen Euro ein Reallabor für Geothermie im Rheinland

Symbolische Übergabe des Förderbescheids für das Reallabor Geothermie Rheinland mit Paul Höller, Sibylle Keupen und Prof. Rolf Bracke (von links).
Im Rheinischen Revier möchte das Fraunhofer IEG mit dem neuen Reallabor neue Optionen für eine zuverlässige, zukunftsfeste und nachhaltige Wärmeversorgung öffnen. Es gilt als einer der ersten Schritte im Strukturwandel vom Kohle- zum Wärmebergbau.

AIKO setzt neue Maßstäbe in der Solarbranche mit Weltrekord: 24,4 % Wirkungsgrad in Serie

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TÜV Cybersecurity Studie: Jedes siebte Unternehmen gehackt – Risiken werden unterschätzt

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Sofort umsetzbare Quick-Wins für mehr Abschlüsse

Online-Tarifabschlüsse steigern

Im kompakten Live-Webinar zeigt HDNET, woran es liegt, wenn Tarifstrecken nicht konvertieren – und mit welchen Sofortmaßnahmen sich Abschlusszahlen steigern lassen.
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Solarwatt, Tibber und Kiwigrid gründen die Energy Systems Alliance.

Plattform für Installateure

Mit der Energy Systems Alliance bündeln Solarwatt, Tibber und Kiwigrid ihre Kompetenzen, um Installationsbetrieben aufeinander abgestimmte Energiesysteme anzubieten.
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Batterie wechseln: FIAT, Ample und Free2move kooperieren bei innovativer Technologie

Batterien wechseln statt Aufladen

FIAT, Ample und Free2move erproben gemeinsam zunächst in Madrid ein neues Konzept zum Wechsel der Batterien von Elektrofahrzeugen (BEV).
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Blick zurück

Windziel 2030 machbar – wenn der Tempo-Trend hält: Deutschland kann sein Ausbauziel von 115 GW Windenergie bis 2030 erreichen – das zeigt der aktuelle Windenergie Monitor Deutschland des Thinktanks Goal100. Laut Auswertung wurden im ersten Quartal 2025 rund 3,9 GW neue Genehmigungen erteilt und 1 GW in Betrieb genommen. Die Genehmigungsdauer liegt bundesweit bei durchschnittlich 19,5 Monaten – fast 10 Prozent schneller als im Vorjahr. In Baden-Württemberg konnte die Zeit sogar auf 8 Monate reduziert werden. Goal100 rechnet bei stabilen Rahmenbedingungen mit einem jährlichen Zubau von bis zu 10 GW. Besonders wichtig für weiteren Fortschritt sind digitale Datenerfassung, transparente Antragszahlen und verbindliche politische Vorgaben. Noch fehlt in vielen Flächenländern eine belastbare Datengrundlage.

Lücken bremsen Beschleunigungsgebiete aus: Die Umsetzung der europäischen Vorgaben zu sogenannten Beschleunigungsgebieten für den Windenergieausbau kommt in Deutschland nur schleppend voran. Das zeigt der neue Würzburger Bericht zum Umweltenergierecht Nr. 59 von Maria Deutinger, Prof. Dr. Thorsten Müller und Dr. Frank Sailer. Es fehlen klare Regeln und zeitnahe Genehmigungserleichterungen. Forschende fordern Nachbesserung und saubere gesetzliche Grundlagen, um den Windkraft-Ausbau nicht auszubremsen.

OECD und UNDP: Klimaschutz kann Wachstumstreiber sein: Was bringt ambitionierter Klimaschutz wirklich? Laut einem neuen Bericht von OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und UNDP ( Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) vom 10. Juni 2025 kann er globale Investitionen ankurbeln, Armut senken und langfristiges Wachstum sichern. Wie? Durch gut gestaltete und umsetzbare NCDs – also nationale Klimapläne. Warum jetzt? Weil die nächste Runde dieser Beiträge zur UN-Klimakonferenz COP30 konkrete Chancen bietet, wirtschaftliche Entwicklung und Klimaziele zu verbinden. Wer profitiert? Vor allem Länder mit schwacher Infrastruktur, hoher Armut oder hoher Luftverschmutzung.

Balkonkraftwerke knacken die Million: Laut Bundesverband Solarwirtschaft und Daten der Bundesnetzagentur (11.06.2025) sind in Deutschland über 1 Million Steckersolargeräte in Betrieb – Tendenz steigend. Die kleinen PV-Anlagen ermöglichen vor allem Mieter:innen einen günstigen Einstieg in die Eigenstromversorgung. Laut YouGov-Umfrage denken rund 17 % der Bevölkerung über eine Anschaffung nach. Wie groß ist der Boom? Allein in den ersten vier Monaten 2025 wurden 135.000 neue Geräte installiert – ein Zuwachs von 36 %.

VKU warnt vor unausgereiftem IT-Sicherheitskatalog: Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) kritisiert den neuen Entwurf der Bundesnetzagentur zum IT-Sicherheitskatalog als überhastet und widersprüchlich. Ohne die Berücksichtigung des kommenden NIS2-Umsetzungsgesetzes drohen Stadtwerken doppelte Anpassungspflichten, höhere Kosten und neue Bürokratielasten. Der VKU fordert eine Verschiebung und Überarbeitung des Katalogs für eine einheitliche, praxistaugliche Lösung.
Redaktion: Stephanie Gust

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